Muslime und Christen starten humanitäre Mission

Die Kämpfe zwischen Islamisten und Regierungstruppen um die Stadt Marawi auf der südphilippinischen Insel Mindanao halten weiter an. Bisher mussten 200.000 Menschen die Flucht antreten. Um ihnen zu helfen, haben religiöse Organisationen und Menschenrechtsgruppen die „Nationale interreligiöse humanitäre Mission“ gestartet.

„Wir besuchen Opfer von Zwangsevakuierungen, stellen Hilfsgüterpakete bereit und leisten psychosoziale Betreuung“, erklärte eine Sprecherin der Vereinigung, die den Namen „Kalinaw“ trägt. „Das bedeutet Frieden, nach dem wir in Mindanao streben“, ergänzte sie. Auch wollen die religionsübergreifenden Freiwilligen die Schäden durch Luftangriffe der Armee und das Kriegsrecht dokumentieren.

Ende Mai hatten Islamisten die Stadt Marawi unter ihre Kontrolle gebracht, seitdem gilt für die ganze Insel Mindanao das Kriegsrecht. Die Armee hatte zuletzt weite Teile der Stadt zurückerobert.  Bei den Kämpfen sind laut offiziellen Schätzungen bisher mehr als 300 Menschen getötet worden, darunter 225 islamistische Rebellen, 59 Soldaten und 26 Zivilisten.

Quelle

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