Gesetzesentwurf zum Schutz der Armen

Manila, Philippinen – Der philippinische Kongress hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Rechte der Armen stärken soll. Nach Angaben der Agentur UcaNews halten die Vertreter der katholischen Kirche sich mit Begeisterung für die Initiative noch zurück, bis auch der Präsident dem Vorschlag zustimme. Der Entwurf will den Zugang zu angemessener Ernährung und Unterkunft, Arbeit, medizinischer Versorgung, kostenloser Bildung und das Recht auf körperliche und psychische Gesundheit stärken.

2013 hatte der damalige Präsident Benigno Aquino einen ähnlichen Vorschlag aus finanziellen Gründen abgelehnt. Den neuerlichen Vorstoß bezeichnet der Geschäftsführer der philippinischen Bischofskonferenz, Pater Edwin Gariguez, als eine gute Entwicklung. „Wir loben den Kongress dafür, diese längst überfällige Magna Carta für die Armen angenommen zu haben“, sagte der Pater und forderte Präsident Rodrigo Duterte dazu auf, diesem Beispiel zu folgen.

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