Wochenrückblick

Manila, Philippinen – Nun hat Duterte es doch zugegeben, der Krieg gegen Drogen kann von einem Präsidenten, in einer Legislaturperiode nicht gewonnen werden. Und dafür mussten in einem Jahr mehrere Tausend Menschen sterben. Als der ehemalige kolumbianische Präsident Präsidenten Cesar Gaviria im Februar sagte, Duterte solle nicht die gleichen Fehler machen wie sein Land, nannte er ihn einen „Idioten“.

Und noch mehr, die paar Drogenlabore, die auf den Philippinen ausgehoben wurden sind Geschichte, mittlerweile werden Tonnen von Shabu mit Hilfe des philippinischen Zolls „importiert“. Doch Duterte ist beratungsresistent und nicht kritikfähig, alle Personen oder Organisationen die Kritik üben werden gnadenlos beleidigt.

Die Philippinen sind in dieser Woche von einer mittelschweren Katastrophe getroffen worden, auf der Hauptinsel Luzon sind die ersten Fälle der Vogelgrippe bekannt geworden. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Epidemie haben wird ist noch nicht abzusehen.

China belügt ASEAN und die ganze Welt, doch die Philippinen folgen China wie ein zahmer Hamster. Beim ASEAN Gipfel in Manila behauptete China, dass die Landgewinnung im südchinesischen Meer seit 2 Jahren abgeschlossen sei. Dumm nur, dass es mittlerweile Satelliten gibt, die China als Lügner entlarvte. Neueste Aufnahmen zeigen das China weiterhin künstliche Inseln aufschüttet und diese militärisch aufrüstet.

Doch anstatt zu intervenieren stellt sich Manila nicht nur dumm, der philippinische Außenminister verteidigt China auch noch.

Wozu hat Den Haag eigentlich ein Urteil zu Gunsten der Philippinen gesprochen, wenn Duterte und Außenminister Cayetano die Rechte an die Chinesen verschenken.

Die Ermittlungen stehen noch am Anfang, aber der Name von Dutertes Sohn, Paolo ist in einem Bestechungsskandal gefallen. Duterte reagierte sofort und versprach zurückzutreten, wenn die Schuld seines Sohnes erwiesen werden sollte.

Aber es gibt auch etwas Gutes in dieser Woche zu berichten, Präsident Duterte hat ein Gesetz unterschrieben, dass es den armen Studenten ermöglicht, an Hochschulen und Universitäten zu studieren, ohne Schulgeld bezahlen zu müssen.

Redaktion

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