Visa für ein Studium und für einen Langzeitsprachkurs

Beantragung eines Visums zum Sprachkurs

 

Das Visum muss durch den Antragsteller persönlich am Tag des vereinbarten Termins bei der Botschaft beantragt werden. Die Botschaft akzeptiert keine Visaantragsteller ohne Termin.

Nur visumpflichtige Staatsangehörige mit ständigem Wohnsitz in den Philippinen, auf den Marshallinseln, Mikronesien oder Palau können ihr Visum bei der Deutschen Botschaft Manila beantragen.
Es wird unterschieden zwischen reinen Sprachkursen und Sprachkursen zur Vorbereitung auf ein Studium in Deutschland.

Intensivprachkurs von mehr als 3 Monaten (§ 16 Abs. 5 AufenthG):
o Ein Wechsel des Aufenthaltszwecks ist grundsätzlich nicht möglich; der Inhaber des Visums muss nach Beendigung des Sprachkurses (maximale Dauer: 12 Monate) die Bundesrepublik verlassen; daher muss er bei Antragstellung seine Rückkehrwilligkeit belegen.
o Deutschkenntnisse sind im Vorfeld nicht zwingend erforderlich, bereits abgeschlossene Deutschkurse belegen jedoch ein längerfristiges Interesse an der Sprache.

Sprachkurs zur Vorbereitung eines Studiums (§ 16 Abs. 1 AufenthG):
o Der Inhaber des Studentenvisums kann unmittelbar nach dem Sprachkurs das Studium aufnehmen, ohne Deutschland zwischenzeitlich wieder verlassen zu müssen. Bei einem Intensivsprachkurs muss i.d.R. ein täglicher Unterricht mit mindestens 18 Unterrichtsstunden pro Woche stattfinden. Abend- und Wochenendkurse sind nicht ausreichend. Der Sprachkurs muss auf den Erwerb umfassender deutscher Sprachkenntnisse gerichtet und die Dauer von vorneherein zeitlich begrenzt sein.

Beantragung eines Visums zum Studium

 

Das Visum muss durch den Antragsteller persönlich am Tag des vereinbarten Termins bei der Botschaft beantragt werden. Die Botschaft akzeptiert keine Visaantragsteller ohne Termin.

Nur visumpflichtige Staatsangehörige mit ständigem Wohnsitz in den Philippinen, auf den Marshallinseln, Mikronesien oder Palau können ihr Visum bei der Deutschen Botschaft Manila beantragen.
Ablauf des Visumsverfahrens
Langzeitvisa bedürfen grundsätzlich der Zustimmung durch die zuständige Ausländerbehörde am künftigen deutschen Wohnort (§ 31 AufenthVO); das Visum kann erst nach Eingang der Zustimmung erteilt werden. Ausnahmen gelten für Stipendiaten und Es muss mit einer mehrmonatigen Bearbeitungszeit gerechnet werden. Entsprechend frühzeitig sollten die Visa beantragt werden.
Zusätzliche Unterlagen können per Post, Kurier oder persönlich von Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 12.00 Uhr; an einem Freitag von 10.00 bis 11.00 Uhr ohne Termin am Schalter 4 abgegeben werden.
Bitte informieren Sie die Botschaft über eventuelle Änderungen Ihrer Kontaktdaten, da es sonst zu Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres Antrags kommen kann. Sobald das Visum erteilt werden kann, informiert die Visastelle Sie unaufgefordert. Reisepässe und Briefe (z.B. über die Antragsentscheidung) werden per Kurier an die Antragsteller geschickt. Hierzu fallen 160,- PhP an (bei Erhalt zu zahlen).
Bitte beachten Sie, dass die Botschaft Aufenthaltstitel in der Form des Visums mit einer maximalen Gültigkeitsdauer von 90 Tagen und mehrfacher Einreise erteilt. Der Visainhaber muss dann kurz nach Einreise in Deutschland die zuständige Ausländerbehörde kontaktieren, welche dann die Aufenthaltserlaubnis erteilt.
Bitte sehen Sie von Sachstandsanfragen ab. Sachstandsanfragen beschleunigen das Visumverfahren nicht. Falls sich im Laufe Ihres Visumverfahrens Rückfragen an Sie ergeben sollten oder zusätzliche Unterlagen vorgelegt werden müssen, wird die Visastelle sich selbstverständlich unaufgefordert direkt an Sie wenden.
Wir bitten auch um Verständnis, dass aus Gründen des Datenschutzes keine telefonische Auskunft über den Sachstand von laufenden Visaanträgen erteilt wird, weil die Visastelle die Identität des Anrufers am Telefon nicht feststellen kann. Die im Visaverfahren erhobenen Informationen über Antragsteller ebenso wie Auskunft über den Sachstand einzelner Visaverfahren unterliegen dem Datenschutz.
Falls Sie eine Sachstandsanfrage dennoch aus besonderen Gründen für nötig halten, bitten wir um persönliche Vorsprache oder schriftliche Anfrage unter Darlegung der Gründe.
Die Visastelle darf Auskünfte zu Visaverfahren nur erteilen an:
o den Antragsteller selbst oder
o Dritte, die eine schriftliche Vertretungsvollmacht des Antragstellers vorlegen, oder
o den / die gesetzlichen Vertreter, wenn aus Rechtsgründen eine entsprechende Vertretungsmacht besteht (z.B. Eltern für ihre Kinder).
Entsprechend darf die Visastelle Ehegatten/Verlobten/Arbeitgebern usw. keine Auskunft erteilen, solange keine schriftliche Vertretungsvollmacht vorliegt. Eine Vollmacht muss deshalb ggf. beigefügt werden.
Ein F a m i l i e n n a c h z u g von Ehepartnern und/oder minderjährigen Kindern ist möglich, wenn ausreichender Wohnraum und zusätzliche finanzielle Mittel für den Unterhalt der Familie nachgewiesen werden: siehe dazu bitte das Merkblatt zur Beantragung eines Visums zum Familiennachzug.
Während des Studienaufenthaltes besteht grundsätzlich die Möglichkeit, 90 Tage (bzw. 180 halbe Tage) im Jahr zu arbeiten, sowie s t u d e n t i s c h e  N e b e n t ä t i g k e i t e n auszuüben.
Antragsformulare und Merkblätter sind kostenlos bei der Visastelle und auf der Homepage der Botschaft erhältlich. Die Beratung in Visaangelegenheiten durch die Mitarbeiter der Visastelle ist ebenfalls kostenlos. Die Beratung findet ausschließlich in der Visastelle statt. Andere Dienstleister und Personen, die außerhalb der Visastelle vorgeben Auskünfte zu erteilen, gehören nicht zum Personal der Visastelle. Die Visastelle arbeitet nicht mit ihnen zusammen. Sie müssen für das Visumverfahren nicht in Anspruch genommen werden. Die Hilfe eines Schreibbüros beim Ausfüllen eines Antragsformulars ist nicht erforderlich. Sofern sie in Anspruch genommen wird, führt dies nicht zu einer bevorzugten Bearbeitung des Antrags oder gar automatisch zu einer Visumserteilung. Bei der Einreise in Deutschland sollten Sie alle antragsbegründenden Unterlagen möglichst im Original für eventuelle Grenzkontrollen bei sich haben.