Der Wochenrückblick

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Ein bestimmendes Thema in dieser Woche ist die Diskussion um die Wiedereinführung der Todesstrafe. Es zeichnet sich eine Mehrheit für die Todesstrafe ab, 24 Senatoren scheinen dafür zu stimmen, 10 dagegen. Doch es gibt auch Proteste, so demonstriert die katholische Kirche, Menschenrechtsorganisationen, aber auch die internationale Gemeinschaft.

Es wird ernst für die ehemalige Justizministerin der Philippinen und jetzigen Senatorin, Leila De Lima. Am Freitag wurden 3 Klagen, gegen die schärfste Kritikerin des Präsidenten eingereicht, sie soll maßgeblich an dem Handel mit illegalen Drogen im größten Gefängnis der Philippinen beteiligt gewesen sein.

Das Töten auf den Straßen des Landes geht unvermindert weiter, trotzdem der Präsident der Polizei am 31 Januar das Vertrauen entzogen hat, sterben täglich rund 10 Menschen durch drogenbedingte Attentate.

Auf den Philippinen geht wirtschaftlich die Angst um. Nachdem der neue Präsident der USA angekündigt hat hohe Strafzölle auf US Unternehmen zu erheben, die ihre Produktion ins Ausland verlagern, sehen die philippinischen Unternehmen pessimistischer in die Zukunft. Immerhin sind allein in Call Centern über 1 Million Menschen beschäftigt, die wiederum von US Aufträgen abhängig sind.

Aber das ist nicht das einzige Sorgenkind der philippinischen Wirtschaft. Viele Menschen, man nimmt an mehr als eine Million, sind von den Schließungen der Bergbaubetriebe betroffen.

Nur gut das mehr als 10 Millionen philippinische Gastarbeiter, die im Ausland arbeiten, im letzten Jahr  $ 26,9 Milliarden nach Hause geschickt haben.

Redaktion

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