Philippinen wollen härter gegen Abu Sayyaf vorgehen

Die philippinische Regierung will nach dem Mord an einem deutschen Paar härter gegen die islamistische Terrororganisation Abu Sayyaf vorgehen. Zugleich soll es Gespräche zwischen Muslimen und Katholiken geben.

Manila, Philippinen – Nach der Ermordung eines deutschen Seglers durch die Terrorgruppe Abu Sayyaf auf den Philippinen will die dortige Regierung ihre Gangart gegen die Islamisten nochmals verschärfen. Verteidigungsminister Delfin Lorenzana kündigte am Donnerstag an, gegen die Terrorgruppe „mit der vollen Härte des Gesetzes“ vorzugehen. Dazu gehöre auch der Einsatz der Streitkräfte. Zuvor hatte sich Präsident Rodrigo Duterte bereits dafür entschuldigt, dass die deutsche Geisel nicht gerettet werden konnte.

Der 70-jährige Mann war am Sonntag von seinen Entführern auf der Insel Jolo enthauptet worden, der Hochburg der Islamisten. Seine Leiche wurde nach Angaben des Verteidigungsministeriums aber noch nicht gefunden. Der Segler war Anfang November zusammen mit seiner Lebensgefährtin überfallen worden, als das Paar in den Gewässern zwischen den Philippinen und Malaysia unterwegs war. Die 59 Jahre alte Frau wurde damals schon erschossen.

Quelle

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