New York Times gegen Duterte, Duterte gegen New York Times

Manila, Philippinen – Journalisten der New York Times geraten unter schweren Beschuss durch die Duterte Administration, wegen ihrer kritischen Berichterstattung im blutigen Krieg gegen Drogen auf den Philippinen.

Die philippinische Regierung behauptet Politiker hätten die New York Times bezahlt, mit ihrer kritischen Berichterstattung Duterte stürzen zu wollen. Allerdings ließ Präsidentensprecher Arbella offen, wer wen konkret bezahlt.

Die New York Times hatte das Angebot der Berichterstattung im eigenen Land durch die Duterte Administration wahrgenommen und außergerichtliche Tötungen selbst untersucht, unter anderem  wurde eine 15-minütige Dokumentation veröffentlicht, die die Wahrheit im blutigen Krieg gegen die Drogen zeigt.

Video: Dokumentarfilm der New York Times zeigt die Trauer in Dutertes blutigen Drogenkrieg

Die New York Times empfahl Handelspartnern der Philippinen und ausländischen Regierungen ihre Beziehungen zu der Regierung in Manila zu überprüfen und Strafzölle sollten erhoben werden.

Die philippinische Regierung im Gegenzug versucht die Toten im blutigen Drogenkrieg herunterzuspielen, Polizeichef Generaldirektor Ronald „Bato“ dela Rosa versuchte am Montag die Zahl der „wirklich“ im Drogenkrieg getöteten Verdächtigen herunterzuspielen. Nach Statistik der philippinischen Polizei sei nur ein „Bruchteil“ der getöteten wirkliche Opfer, die im Zusammenhang mit dem Drogenkrieg stehen.

Zwischen 1. Juli 2016 und 24. März 2017 sind lediglich 1395 Fälle drogenbedingt gewesen, allerdings werden 3786 Fälle noch untersucht.

Redaktion

 

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