Mariä Empfängnis wird auf den Philippinen gesetzlicher Feiertag

Manila, Philippinen –  Das katholische Hochfest Mariä Empfängnis ist auf den Philippinen ab sofort gesetzlicher Feiertag. Das Repräsentantenhaus habe ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, berichtete am Freitag der asiatische katholische Pressedienst Ucanews. Der katholische Abgeordnete Rodolfo Farinas habe nach der Entscheidenden für das von ihm eingebrachte Gesetz daran erinnert, dass eines der drei Schiffe mit den ersten Europäern an Bord, die die Philippinen erreichten, den Namen „Concepcion“ getragen habe. „Bevor das Land ‚Philippinen‘ genannt wurde und sogar bevor im Namen von Christus hier gepredigt wurde, sah diese Küste den Namen von Maria unter ihrem Titel ‚Unbefleckte Empfängnis‘.“ Mariä Empfängnis wird am 8. Dezember gefeiert.

Im Juni 2013 hatten die Bischöfe die mehrheitlich katholischen Philippinen der Jungfrau Maria geweiht. Die Marienweihe war eine wichtige Station auf der spirituellen Reise der Katholiken zur Feier des 500. Jahrestags der Ankunft des Christentums auf den Philippinen am 16. März 2021. Der Entdecker Ferdinand Magellan erreichte am 16. März 1521 mit den drei Schiffen „Trinidad“, „Victoria“ und „Concepcion“ die Philippinen. Mit dem im Auftrag der spanischen Krone segelnden Magellan kam der Katholizismus auf die Inselgruppe im Südpazifik.

Die Marienverehrung spielt seitdem eine zentrale Rolle im philippinischen Katholizismus. In einer 1578 erlassenen päpstlichen Bulle ordnete Papst Gregor XIII. den Bau der ersten Kathedrale von Manila an und verfügte, dass sie der Unbefleckten Empfängnis Mariens gewidmet werde. Sie besagt, dass die Mutter Jesu selbst sündenlos empfangen und geboren wurde. Einige Hundert Jahre später erklärte Papst Pius XII. im September 1942 mit dem Apostolischen Schreiben „Impositi Nobis“ die Jungfrau Maria unter ihrem Titel „Unbefleckte Empfängnis“ zur Hauptpatronin der Philippinen.

Quelle

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