Die Philippinen: Traumhafte, unberührte Strände, kristallklares Wasser und eine weitgehend intakte Natur

Die Philippinen stehen für traumhafte, unberührte Strände, kristallklares Wasser und eine weitgehend intakte Natur. Dass der fünftgrösste Inselstaat der Welt auch kulinarisch etwas zu bieten hat, ist hingegen weitgehend unbekannt. Auf einem vom Philippine Department of Tourism und der Agentur Tasari Atelier organisierten FAM-Trip hatte eine Gruppe von Bloggern und Journalisten Anfang April die Möglichkeit, sich ein Bild von der Vielfalt der philippinischen Küche und der Schönheit des Landes zu machen. Die Reise führte die Gruppe mit Cathay Pacific von Zürich nach Manila und via Bohol und Cebu wieder zurück in die Schweiz.

«Die Philippinen sind der nächste grosse Food-Hotspot», versprach die philippinische Tourismusministerin Wanda Teo anlässlich der Eröffnung der zum dritten Mal in Manila durchgeführten, internationalen Gastronomiemesse «Madrid Fusion Manila». Die Messe, ein Ableger der bekannten «Madrid Fusion» in Spanien, bringt Spitzenköche aus aller Welt nach Manila, die die gemeinsame kulturelle Geschichte der Philippinen und Spanien nutzen sollen und so mit Zutaten aus der lokalen Küche neue Ansätze in der Spitzengastronomie verfolgen.

Für Foodies sind die Philippinen auf alle Fälle ein spannendes Pflaster und auch die Zahl der Lokale der Spitzengastronomie nimmt gerade in der Hauptstadt merklich zu. Und wer nur das allseits bekannte Adobo (Huhn oder Schwein mit Reis) als philippinisches Gericht kennt, wird erstaunt sein, wie vielfältig sich die Gerichte in den letzten Jahren entwickelt haben.

Chocolate Hills, Koboldmakis und Delphine

Nach zwei Nächten in Manila ging die Reise weiter nach Bohol, der zehntgrössten Insel der Philippinen, wo die Gruppe den grössten, von Menschenhand erstellten Mahagoni-Wald bestaunte, einen Halt bei den eindrücklichen Chocolate Hills einlegte und in einem Schutzgebiet mehr über die bedrohte Tierart der Koboldmakis lernte. Ein weiteres Highlight der Reise folgte am darauffolgenden Tag. Während der Überfahrt auf die kleine, touristisch noch weitgehend unberührte Insel Pamilacan wurde das Boot von einer Gruppe Delphinen begleitet. Ein einmaliges Schauspiel, dass die Teilnehmer wohl noch lange in Erinnerung behalten werden.

Der Schlusspunkt der Reise markierte der Besuch von Cebu, der zweitgrössten Stadt der Philippinen, die mit der Schnellfähre innert zwei Stunden von Bohol erreichbar ist. Die Sehenswürdigkeiten der kolonial geprägte Stadt, etwa die militärische Festung San Pedro, die als eine der ältesten Kolonialbauten der Philippinen gilt, das Magellankreuz, wo im Jahr 1521 die erste katholische Messe abgehalten worden sein soll oder die Basilica Santo Nino, wo mit der Figur Santo Ninos die älteste religiöse Reliquie auf den Philippinen aufbewahrt wird, sorgten für ein dicht bepacktes Sightseeing-Programm, bevor am kommenden Tag bereits wieder der Rückflug in die Heimat bevorstand.

 

Quelle

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