Kindern auf den Philippinen Bildung ermöglichen

Seit zwölf Jahren hilft der Pfaffenhofener Mario Dietrich mit seinem Verein Maninoy Kindern auf den Philippinen. Auch viele Pfaffenhofener haben über den Verein Patenkinder dort. Nun reiste Dietrich wieder in das Land, um sich mit drei philippinischen Koordinatoren abzustimmen.

Mittlerweile ist das Team gut eingespielt, so dass der Gartenbauingenieur Dietrich nur alle paar Jahre in das südostasiatische Entwicklungsland zu reisen braucht. Zwölf Jahre ist es her, dass Dietrich die erste Ausbildungspatenschaft vermittelt hat. Im Laufe der Jahre wurden die Paten immer zahlreicher und die Vermittlung offizieller, als Dietrich 2008 mit Gleichgesinnten den Verein Maninoy gründete. 67 Kinder und Jugendliche zählen momentan zu Maninoys Patenkindern. Ehemalige Patenkinder, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, arbeiten mittlerweile als Lehrerinnen, Krankenschwestern oder Polizisten. Die Paten kommen aus Dortmund, Berlin, Österreich und Australien, aber auch 29 Pfaffenhofener unterstützen die Ausbildung eines philippinischen Schulkindes über Dietrichs Verein.
Mit deren Hilfe konnte er seither viele Projekte erfolgreich abschließen, manche laufen immer noch. Dazu zählen die Wiederaufforstung von Bergregenwäldern, kulturpädagogische Zirkusprojekte und Nofhilfe nach zerstörerischen Taifunen.
Im Laufe der Zeit hat Dietrich seinen Einsatz auf den Philippinen verändert. Seitdem seine kleine Tochter in die Schule geht und sich Dietrich bei den Stadtwerken um Pfaffenhofens Grünanlagen kümmert, reist er in den Wintermonaten nicht mehr auf die Philippinen, sondern steuert die Projekte online von Pfaffenhofen aus.
Die Zielsetzung ist aber immer noch dieselbe: „Die ökologische und nachhaltige Entwicklung auf den Philippinen fördern, den Umweltschutz stärken und vor allem die Bildung“, sagt Dietrich. Denn eine fundierte Schulausbildung sei wichtig für einen nachhaltigen Weg aus der Armut. „Mit Bildungsprojekten kann man selbst mit wenig Einsatz deutliche Erfolge und Veränderungen herbeiführen.“
So werden künftig nicht nur Ausbildungspatenschaften für arme Kinder vermittelt, sondern auch Patenschaften für ganze Schulen übernommen. Viele philippinische Schulen sind marode und schlecht ausgestattet, die Lehrmittel sind entweder alt oder gar nicht vorhanden.

Quelle

Print Friendly, PDF & Email