Philippinische Gastarbeiterin in Hong Kong wegen verlassen ihres toten Babys verurteilt

Manila, Philippinen – Eine 37-jährige philippinische Gastarbeiterin (OFW), in Hong Kong gebar im Haus ihres Arbeitgebers am 21. März 2017 einen Jungen, der aber wenige Minuten nach der Geburt verstarb.

Aus Angst wickelte sie das tote Baby in eine Plastiktüte und versteckte den Leichnam auf der Toilette ihres Arbeitgebers, wo es am 4. April 2017 gefunden wurde.

Anfänglich wurde eine Mordanklage gegen die Frau erhoben, nach der Autopsie stand aber fest, dass das Kind keine Anzeichen von Gewalteinwirkung aufwies.

Die Frau bekannt sich schuldig das verstorbene Baby im Stich gelassen zu haben und wurde zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt.

Aileen Ongcoy Grado, verbarg die Schwangerschaft vor ihrem Arbeitgeber, aus Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Da die Frau zu Hause bereits eine 8-jahre alte Tochter hat, schickte sie monatlich 2000 HK-Dollar (12.000 Peso) auf die Philippinen.

Quelle

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