Wochenrückblick

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Manila, Philippinen – International wurden die Philippinen in dieser Woche an den Pranger gestellt, der UN Menschenrechtsrat hat fast einstimmig die außergerichtlichen Tötungen und die Wiedereinführung der Todesstrafe verurteilt. Dutertes Verbündeter, Senator Alan Peter Cayetano hatte zuvor noch versucht die Schuld für das schlechte Image auf die Medien und die Feinde von Duterte zu schieben, davon ließen sich die meisten Mitglieder des Rates jedoch nicht beeindrucken. Doch welche Konsequenzen zieht die philippinische Regierung aus dem Urteil des UN Menschenrechtsrates? So wie es bisher aussieht keine. Man habe zwar die UN eingeladen die angeblichen außergerichtlichen Tötungen zu untersuchen, lud aber gleichzeitig Dr. Callamard aus. Seit wann stellt ein Land das sich so schwerer Beschuldigungen ausgesetzt sieht auch noch Bedingungen?

Ein weiteres Thema in dieser Woche sind die Reisewarnungen mehrerer ausländischer Botschaften für die Insel Palawan. Natürlich spielt die Regierung diese Warnungen herunter, wie immer. Dabei vergessen die Beamten in Manila allerdings dass die Reisewarnung für Bohol noch nicht allzu lange zurückliegt. 2 der Abu Sayyaf Terroristen sind auch noch auf der Flucht. Der Gouverneur von Palawan ist sogar der Meinung lediglich die „Westler“ haben Angst die Urlauberinsel zu besuchen, die Asiaten lassen sich durch die Reisewarnungen nicht beeindrucken.

Redaktion

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