Pentagon-Chef schließt Konfrontation mit China nicht aus – Gefahr für die Philippinen

US-Verteidigungsminister James Mattis hat sich gegen die Militarisierung der künstlichen Inseln im Südchinesischen Meer ausgesprochen und eine Konfrontation mit China nicht ausgeschlossen. Dies berichtet die Agentur AFP.

„Die Maßstäbe und Wirkung des Vorgehens Chinas im Südchinesischen Meer bezüglich des Baus künstlicher Inseln unterscheiden sich von ähnlichen Handlungen anderer Staaten“, wird Mattis von AFP zitiert. Demnach führt Peking eine Militarisierung durch, verletzt das internationale Recht und missachtet die Interessen anderer Länder.

Der Agentur AP zufolge soll der Pentagon-Chef unter anderem das Thema möglicher Konfrontationen zwischen China und den USA berührt haben.

„China und die USA sind die größten Wirtschaften der Welt und zu Konkurrenz verurteilt, aber ein Konflikt ist nicht unvermeidbar. Unsere Staaten können gegenseitig vorteilhaft zusammenarbeiten und das tun sie auch. Wir werden mit China in den Bereichen eng kooperieren, wo wir gemeinsame Ziele haben“, so Mattis.

Die ostasiatischen Länder China, Japan, Vietnam und die Philippinen stehen im Konflikt miteinander wegen der Seegrenzen und der Verantwortungszonen im Süd- und Ostchinesischen Meer. Nach Ansicht Chinas nutzen Länder wie Vietnam und die Philippinen bewusst die Unterstützung der Vereinigten Staaten, um die Spannung in der Region anzuheizen.

Quelle

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