China und Philippinen besprechen gemeinsame Nutzung des Südchinesischen Meers

Manila, Philippinen – Der chinesische Außenminister Wang Yi und sein philippinischer Amtskollege Alan Peter Cayetano sprachen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz über eine gemeinsame Nutzung des Südchinesischen Meers.

Cayetano sagte, dass die beiden Länder zusammenarbeiten müssen, um Frieden zu sichern und die Stabilität im Südchinesischen Meer zu gewährleisten. Er betonte auch die Notwendigkeit, dass das Südchinesische Meer eine friedliche Umgebung bleibt.

Cayetano stellte ferner fest, dass unter der Leitung der derzeitigen philippinischen und chinesischen Führer beide Länder die Weisheit haben könnten, den richtigen Weg zur gemeinsamen Nutzung des Südchinesischen Meers zu finden und dabei das Ziel zu verfolgen, den Völkern beider Länder Nutzen zu bringen.

Der auf Besuch weilende chinesische Außenminister sagte seinerseits, wenn in den Gewässern, wo es Überschneidungen der maritimen Rechte und Interessen gibt, eine Partei unilaterale Schritte unternimmt, würde die andere Partei mit gleichen Maßnahmen folgen.

Das könnte die Situation verkomplizieren und zu Spannungen führen. Die Folge davon wäre, dass möglicherweise keine der beiden Seiten Zugriff auf die Ressourcen hätte. Eine gemeinsame Nutzung der Bodenschätze würde jedoch die jeweilige Rechtsordnungen nicht beeinträchtigt, fügte Wang hinzu. Es gehe darum, Regeln und Arrangements zu finden, die beide Seiten akzeptieren können.

Die Beziehungen zwischen China und den Philippinen hätten sich erheblich verbessert. Deswegen sei es notwendig, dass die beiden Länder Entscheidungen treffen, die den Völkern beider Länder zugutekommen könnten.

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