Würden Sie ein schwarzes Brautkleid tragen?

Französische Spitze, funkelnde Swarovski-Kristalle, opulente Silhouette – das Brautkleid, das Schauspielerin Maja Salvador kürzlich bei Instagram postete, ist ein Modemärchen. Doch mit einer markanten Besonderheit, die (nicht nur) unter ihren Followern für Gesprächsstoff sorgt: Das Brautkleid ist schwarz! Ebenso der bodenlange Tüllschleier, den sie dazu kombinierte.

Maja Salvador trug das Hochzeitskleid jedoch nicht im „echten Leben“, sondern im TV: Das schwarze Kleid – eine Kreation des philippinischen Designers Val Taguba – wurde für ihre Rolle der „Ivy“ im philippinischen TV-Drama „Wildflower“ ausgewählt. Zum einen als handlungsbedingte Provokation gedacht, zum anderen eine Ode an eine Tradition aus Spanien – die Philippinen waren einst eine spanische Kolonie –, wo sich Bräute früher in schwarzer Spitze gehüllt vermählten.

Schwarze Brautkleider gaben auch hierzulande mal den Ton an, auch wenn diese Zeit zugegebenermaßen etwas zurückliegt. Damals unterstrich ein Brautkleid in Schwarz die Frömmigkeit der Braut, ebenso hatte die Kleiderwahl ganz praktische Gründe: Das Kleid war unkompliziert zu pflegen und konnte zu feierlichen Anlässen nochmals getragen werden.

Auf den Runways der Bridal-Shows sind schwarze Brautkleider auch heute noch zu sehen, wenn auch hier die Varianten in Weiß natürlich dominieren. Schwarze Brautkleider zeigten etwa bereits die Designer Vera Wang und Reem Acra. Man darf gespannt sein, ob die Nachfrage nun wieder steigen wird…

Quelle

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Auswandern auf die Philippinen – Tablas Sunshine Village