Statistik im blutigen Anti-Drogen-Kampf der Duterte Administration

MANILA, Philippinen – Präsident Rodrigo Duterte gab vor kurzem zu, dass er sein Versprechen nicht erfüllen könne, illegale Drogen auszumerzen. Vor seinem Amtsantritt versprach er das Drogenproblem innerhalb von 3 Monaten zu lösen, dann sollten es 6 Monate sein, aber jetzt sagt er, dass er nicht in der Lage sein werde sein Versprechen, innerhalb seiner Amtszeit zu erfüllen.

Doch er hat geschworen, die tödliche Kampagne bis zum Ende seiner Präsidentschaft zu verfolgen.

Also, was ist mit dem Krieg gegen die Drogen? Hier ist ein News5 Update, basierend auf die neuesten Statistiken der Philippine Information Agency:

Vom 1. Juli 2016 bis zum 26. Juli 2017 wurden 3451 Personen in Polizeioperationen getötet, auf seiten der Polizei ließen 68 Beamte ihr Leben. Insgesamt wurden 68.214 Drogenoperationen durchgeführt, bei denen 96.703 Personen verhaftet wurden. 1,3 Millionen Drogenkonsumenten oder Dealer ergaben sich den Behörden.

Es wurden 142 gewählte Volksvertreter verhaftet, 159 Angestellte im öffentlichen Dienst und 26 Uniformierte Beamte.

In den Zahlen der Getöteten sind nicht enthalten, „Todesfälle unter Untersuchung“ und Menschen die im Stil von Bürgerwehr-Hinrichtungen getötet wurden. Da es verschiedene Statistiken gibt, schätzt man die Gesamtzahl der Getöteten, seit Beginn des blutigen Anti-Drogen-Krieges auf mittlerweile 12.000.

Quelle

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