Medien erhalten keinen Zugriff mehr auf Polizeiberichte

Archivbild

Manila, Philippinen – Die Pressefreiheit auf den Philippinen wird weiter eingeschränkt, der philippinische Polizeichef Generaldirektor Ronald dela Rosa hat alle Diensstellen angewiesen keine Polizeibericht mehr an die Medien auszugeben.

Seit Dienstag, 12. September 2017 dürfen Polizeidienststellen keine sogenannten „Spot-Berichte“ herausgeben, diese Berichte beinhalten unter anderem interne Informationen, wie die Namen der Mitglieder der Polizeioperation, Ermittler und Leiter der Operation.

Cebu Gouverneurin Hilario Davide III verurteilte die Anordnung und sagte: „Das ist ein öffentliches Dokument. Es sollte für jeden zugänglich sein, und es sollte für die Medien offen sein, weil sie diejenigen sind, die über Verbrechen an die Öffentlichkeit berichten.“

Sie sagte, Transparenz und Rechenschaftspflicht bei Polizeioperationen stehen auf dem Spiel, wenn Gesetzauthoritäten sich weigern wichtige Informationen offen zu legen, wie Namen von Polizeibeamten die an einer bestimmten Operation beteiligt waren, die Verdächtigen und die Opfern, usw.

Quelle

Print Friendly, PDF & Email
Auswandern auf die Philippinen – Tablas Sunshine Village