Unterstützung durch Diözesen beim Wiederaufbau

Manila, Philippinen – Die philippinische Bischofskonferenz will von Vertreibung und Zerstörung betroffenen Einwohnern der Gegend um die südliche Stadt Marawi helfen.

Dabei gehe es vor allem um psychosoziale Unterstützung der Menschen, die durch den Konflikt zwischen islamistischen Kämpfern und Regierungstruppen heimatlos geworden sind. Die Diözesen des Landes seien ihrerseits aufgerufen, Gemeinschaften zu „adoptieren“, um Heilung und Versöhnung zu fördern, erklärte der Sekretär für soziale Angelegenheiten und Frieden, Pater Edwin Gariguez. Die Diözesen sollten auch einzelne Dörfer unterstützen, die durch den Konflikt mit dem „Islamischen Staat“ zerstört und verlassen wurden. Durch die Konzentration auf einzelne Dörfer lerne man die Menschen in der überwiegend muslimischen Region besser kennen. Bereits zwei Diözesen hätten einen „Adoptionsantrag“ gestellt.

Der Bischof von Marawi, Edwin de la Plena, sagte, muslimische und christliche Freiwillige würden zusammenarbeiten, um zwischen den 500.000 Vertriebenen Frieden zu vermitteln. Gleichzeitig drängte er Präsident Rodrigo Duterte dazu, Familien wieder in ihre Heimat zu lassen. Außerdem sollte die Regierung die lokalen Muslime einbeziehen und ihnen die Leitung des Wiederaufbaus überlassen.

Quelle

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