Seemonster in Süd-Leyte – Forscherin vermutet, was es wirklich war

Manila, Philippinen – Es war eine rätselhafte Kreatur, die Spaziergänger da am Strand von Maasin City auf den Philippinen gefunden hatten – und nicht nur bei den Einwohnern für Kopfzerbrechen sorgte.

Die Leiche war riesig, so groß wie ein Boot, und sie stank so sehr, dass die Stadtverwaltung den Kadaver auf das offene Meer schleppte und dort versenkte (hier mehr zu den Hintergründen lesen). Die Frage aber blieb ungeklärt: Was zum Teufel war das unheimliche See-Monster wirklich?

Forscherin untersucht die Bilder

Das Geheimnis bleibt wohl ungelöst, doch eine Forscherin hat jetzt eine Theorie. Dr. Joy Reidenberg hat sich die Bilder des Kadavers noch mal ganz genau vorgenommen. Sie meint, das Monster wäre in Wirklichkeit ein Grauwal.

„Was für ein Chaos”, erzählte sie „Earth Touch News Network” über den Leichnam, bei dem kein Körperteil wirklich mehr an seiner richtigen Stelle sitzt. „Das Blasrohr ist nach rechts unten gerutscht. Die Nasenlöcher, die du an der Vorderseite der Karkasse siehst, sind in Wirklichkeit die Blaslochöffnungen, die typischerweise auf dem Körper entlang des Rückens sitzen würden.”

Kopfform hilft bei Untersuchung

Doch obwohl der Leichnam so schwer zu identifizieren ist, hat sie einen Trick, um es dennoch zu schaffen: Sie schaut sich die Kopfform an. Und die ist einem Grauwal ähnlich. „Die Schnauze ist abgerundet genug, um die eines Grauwals zu sein”, sagt sie.

Interessant an Reidenbergs Theorie: In der Gegend wurden bisher kaum Grauwale gesehen. Im westlichen Pazifik sind sie eigentlich seltener zu sehen, den Winter über verbringen sie vor Korea und Japan, im Sommer halten sie sich vor allen Dingen vor Sibirien auf.

Quelle

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