Philippinen wollen sich ausländischen Investoren weiter öffnen

Ernesto M. Pernia

Manila, Philippinen – Die philippinische Regierung plant eine weitere wirtschaftliche Liberalisierung, um ausländische Investoren ins Land zu locken. Mit Ausnahme von Landbesitz, wird es ab 2019 in nahezu allen Branchen zu Lockerungen in den Bestimmungen zu Besitzverhältnissen und Investitionen kommen.

Der Landeschefökonom Ernesto M. Pernia sagte, am Mittwoch, 4. Oktober 2017, mit der Öffnung des Marktes hofft man, dass sich die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) „leicht verdoppeln“ könnten.

Für die Liberalisierung ist allerdings die Änderung der Verfassung von 1987 notwendig, der Prozess wurde bereits im Mai 2017 im Kongress eingeleitet und soll innerhalb der nächsten zwei Jahre abgeschlossen sein.

In einigen Branchen soll es ausländischen Investoren zukünftig möglich sein, Anteile von 49 Prozent zu besitzen, in anderen sogar 100 Prozent. Auch wird es nach der Verfassungsänderung erlaubt sein Anteile an Medien, wie Zeitschriften, Verlagen, TV und Radiostationen zu besitzen.

Pachtverträge können zukünftig über 50 Jahre abgeschlossen werden, mit einer Verlängerungsoption um weitere 50 Jahre.

Quelle

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