Wahre Geschichten, echte Auswege

Das Frankfurter Lucas-Filmfestival für junge Leute bildet schonungslos das Leben ab, macht aber auch Hoffnung.

Das Leben als junger Mensch, man vergisst das so schnell, ist hart. Aber wie hart es erst mal in anderen Ländern sein kann, das zeigt das Frankfurter Lucas-Filmfestival für junge Kinofans in diesem Jahr besonders deutlich.

So schlimm kann das Leben etwa auf den Philippinen sein, dass die zwölf, vierzehn Jahre alten Jungen in Jubel ausbrechen, wenn ein Sonnenstrahl auf die fünf Quadratmeter Innenhof vor ihrem Fenster fällt, während sie auf Freier warten. So schlimm, dass tanzende Mädchen in den Bars von Manila mit grünen Laserpunkten ausgewählt werden, zu den solventen Herren aufs Zimmer zu kommen.

„Wan-tu-tri (1-2-3)“ heißt der Film von Regisseur Carlo Obispo, der davon erzählt. Wie die kleine Lulu glaubt, dass die Talentsucher sie wegen ihrer schönen Stimme in die Hauptstadt locken – ein katastrophaler Irrtum. Der Film ist für ein Publikum ab zwölf Jahren freigegeben und empfohlen ab fünfzehn. Deutliche Warnung vor allem ans Lehrpersonal, das mit Schulklassen anrückt.

Die philippinische Deutschlandpremiere ist nicht der einzige Film im 2017er Jubiläumsprogramm zum 40. Lucas, der das Publikum an die Grenzen seiner Belastbarkeit führen dürfte.

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