Philippinen – Ein Land mit nur 500 Psychiatern

Manila, Philippinen – In einem Land, das ständig von Naturkatastrophen, wie Überschwemmungen, Taifunen, Erdbeben oder Vulkanausbrüchen bedroht ist, ist das Risiko an einem psychischen Leiden zu erkranken besonders hoch, sagt Psychiaterin Dr. Lourdes Ignacio.

Um so erstaunlicher ist die Tatsache das sich lediglich 500 Psychiater um ein 100 Millionen Volk kümmern.

Die ehemalige Präsidentin der Weltgemeinschaft für psychosoziale Rehabilitation und emeritierte Professorin für Psychiatrie an der Universität der Philippinen, hielt in der letzten Woche einen Vortrag über ihre Arbeit für die psychische Gesundheitsversorgung der Kommunen.

Nach Ignacio, unter Berufung auf die Weltgesundheitsorganisation, sind psychische Störungen sehr persistent und weltweit verbreitet. Die Situation wird erschwert durch die wachsende Zahl von Überlebenden nach „extremer Lebenserfahrungen, Katastrophen, Gewalt in den Häusern und auf den Straßen, Terrorismus, (und) bewaffneten Konflikte“, die unter den psychosozialen Folgen dieser Widrigkeiten leiden. Philippinische Gastarbeiter (OFW) und Straßenkinder sind weitere gefährdete Gruppen.

Ignacio sagte weiter, die Ressourcen psychische Gesundheitsversorgung und Behandlung sind auf den Philippinen völlig unzureichend, weiterhin unzureichend und ungerecht verteilt.

Quelle

Print Friendly, PDF & Email
Voll erschlossenes Grundstück vor den Toren Manilas zu verkaufen