Der Wochenrückblick

Manila, Philippinen – Duterte will als erster eine Nonne vergewaltigen, sein Kommunikationssekretär unterstellt den Kritikern aus der EU zu wenig Sex zu haben und sein Sprecher prahlt im Schweizer Radio mit seiner Sexualität. Wie tief kann eine Regierung noch sinken?

Und wenn man die Aussagen hinterfragt, sind wieder die Medien Schuld, die alles „ganz Falsch“ wiedergeben. Da helfen mittlerweile auch keine Bandaufnahmen mehr, dann heißt es alles wäre aus dem Zusammenhang gerissen.

Die Philippinen mögen eine andere Kultur haben, als die Europäer oder die Amerikaner, aber in der Regel befleißigen sich die Filipinos eines höfflicheren Umgangstones.

Nun ist es wirklich geschafft, Marawi ist vom letzten (kämpfenden) Terroristen befreit. Trotz der vielen Toten, nach 5 Monaten Belagerung, hat die Armee einen hervorragenden Job erledigt. Ob mit einem Gewehr aus chinesischer, russischer oder amerikanischer Produktion, der Umsicht der Militärführung ist es zu verdanken, dass nicht noch mehr Zivilisten und Soldaten ihr Leben lassen mussten. Man hätte den Krieg auch schneller beenden können, aber sicher auf Kosten der Geiseln.

In dieser Woche besuchte der reichste Mann Asiens und der Gründer, des Amazon Konkurrenten, Alibaba, die Philippinen. Eigentlich wollte er sich nur einen Ehrendoktor abholen, doch die Philippinen bekamen eine schallende Ohrfeige, von jemand der seit Hauptgeschäft über das Internet abwickelt. Wenn ein Land von Monopolisten beherrscht wird, wie Globe und Smart, sieht das Ergebnis so aus, „das Internet ist nicht gut“, so Jack Ma.

Redaktion

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