Der Wochenrückblick

Manila, Philippinen – „Ich habe mit 16 jemanden erstochen und einen anderen angeschossen. Der ehemalige US Präsiden Barack Obama ist schwarz und arrogant. Frau Callamard werde ich ohrfeigen. Kritische US Senatoren werde ich die Einreise auf die Philippinen verweigern.“ Dies waren nur einige der beschämenden Aussagen von Präsident Rodrigo Duterte in dieser Woche. Dieses Land kann man nur bedauern, für einen derartigen Präsidenten.

Man stelle sich einmal vor, Frau Merkel (oder jeder andere westliche Staatsführer) würde in der Öffentlichkeit zugeben jemanden erstochen zu haben, nur weil er einen „schief“ angesehen hat. Wie lang währe Frau Merkel noch Bundeskanzlerin? Auf den Philippinen wird dies vom Sprecher des Präsidenten nur als „bunte Sprache“ bezeichnet. Nur eine andere Bezeichnung für,“ wir haben keine Worte dafür“.

Der Hammer kam dann am Freitag, Duterte bot allen Ernstes an einen „Menschenrechtsgipfel“ auf den Philippinen ausrichten zu wollen. Doch das wird wohl eine einsame Veranstaltung werden, wenn all seine Kritiker nicht einreisen dürfen, wie am Beispiel der beiden US Senatorin.

Man kann also zusammenfassen, die einen Kritiker (Obama) beleidigt er auf rassistische Art und Weise, einer weiteren Kritikerin (Callamard) droht er Prügel an und anderen Kritikern verweigert er die Einreise.

Nur gegen seine neuen Freunde will oder kann Duterte nicht einschreiten, die Chinesen bauen eine militärische Anlage nach der anderen, auf Philippinischen Gebiet. Und ein paar einfache Fischerhütten sind den Chinesen ein Dorn im Auge, Reaktion von Duterte, zurückziehen vom eigenen Territorium. Ab hier muss man klipp und klar sagen, Duterte verstößt nicht nur gegen die eigene Verfassung, er verrät sein eigenes Land.

Redaktion

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