Anklageerhebung gegen Senatorin De Lima erneut verschoben

Senatorin Leila De Lima

Manila, Philippinen – Die Anklageerhebung gegen Senatorin Leila de Lima wurde am Freitag, 8. Dezember 2017, in der Zweigstelle 206 des Bezirksgerichtes Muntinlupa, wegen drogenbedingter Anklagen erneut verschoben.

Das Gericht entsprach damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die die Klagen gegen De Lima erneut abändern will. Der Antrag zielt darauf ab, die Anklage gegen de Lima und ihre Mitangeklagten von illegalen Drogenhandel, auf die Verschwörung zum illegalen Drogenhandel zu überarbeiten.

Die Verteidigung hat 15 Tage gebeten, sich zu dem Antrag der Staatsanwaltschaft zu äußern. Die Staatsanwaltschaft wiederum bat um 15 Tage, um den Kommentar zu beantworten.

Es wurde kein neuer Termin für die Klageerhebung von Richterin Patria Manalastas-De Leon festgelegt.

De Limas Anwältin Bonnie Tacardon sagte, die Änderung der Klageschrift durch die Staatsanwaltschaft sei verwirrend und zeige nur, dass der Fall gegen die Senatorin schwach sei.

Tacardon sagte, sie würden die Informationen der Staatsanwaltschaft studieren, die besagen, dass Insassen des New Bilibid Gefängnisses benutzt wurden, um illegale Drogen zu verkaufen.

De Lima sitzt seit Februar 2017 in Untersuchungshaft, bisher wurde in allen Fällen, die ihr zur Last gelegt wurden, keine Klagen erhoben. International wird die Inhaftierung der Senatorin als politisch motiviert bezeichnet.

Redaktion

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