Mehr als 350 Abu Sayyaf Kämpfer seit Januar „neutralisiert“

Abu Sayyaf Kämpfer

Abu Sayyaf Kämpfer, die sich den Regierungstruppen ergaben, werden der Öffentlichkeit präsentiert.

Manila, Philippinen – Anti-Terror-Einsatzgruppen unter dem westlichen Mindanao Kommando haben 354 Mitglieder der Abu Sayyaf in diesem Jahr – durch Tod, Festnahme oder Kapitulation – neutralisiert, fünf Mal mehr als im Jahr 2016.

Generalleutnant Carlito Galvez Jr., Westmincom-Chef, sagte, dass von dieser Zahl mindestens 127 Abu Sayyaf-Kämpfer getötet und 90 festgenommen worden seien. Mindestens 136 haben sich den Regierungstruppen ergeben – 72 in Basilan, 43 in Sulu und 21 in Tawi-Tawi.

„Das ist fast fünfmal so viel wie die Zahl der neutralisierten Abu Sayyaf-Mitglieder im Jahr 2016, als nur 75 Mitglieder neutralisiert wurden“, sagte Galvez in einer Pressekonferenz.

Galvez sagte, verschärfte Operationen im Zuständigkeitsbereich der Westmincom hätten die Entführungen von Abu Sayyaf auf 12 Vorfälle gegenüber 23 im Jahr 2016 reduziert. Die Regierungstruppen hätten noch mindestens 11 entführte Opfer – sieben Ausländer und vier Filipinos – in den Bergen von Sulu gefunden.

Die Zahl der gewalttätigen Zwischenfälle – Entführungen, Belästigungen, Bombenanschläge und Tötungen – lag 2017 bei 77, gegenüber 123 im Jahr 2016.

Westmincom hat außerdem 230 Schusswaffen von der Abu Sayyaf-Gruppe beschlagnahmt.

Redaktion

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