Außenministerium lässt mögliches „Reisepass-Syndikat“ untersuchen

Manila, Philippinen – Das Außenministerium steht derzeit mit dem National Bureau of Investigation (NBI) in Verbindung, um Korruptionsvorwürfen im Reisepasssystem des Ministeriums nachzugehen.

Das EDA hat Beschwerden von Personen erhalten, die ihren Termin für die Beantragung eines Passes nicht vor März buchen konnten.

DFA-Sekretär Alan Peter Cayetano räumte ein, dass es möglich ist, dass ein Syndikat unter dem DFA-Personal und Reisebüros existiert.

Wir sind weder die Bundespolizei, noch sind wir die CIDG (Criminal Investigation and Detection Group), aber wir sind auch nicht dumm, das heißt, wir wissen, ob es einen fruchtbaren Boden für ein Syndikat gibt“, sagte Cayetano während der Einführung der neuen, 10 Jahre gültigen Reisepässe.

Der DFA-Chef wies darauf hin, dass die Agentur im vergangenen Jahr rund 50.000 Scheinbestellungen gestrichen habe, die vermutlich von Syndikaten gebucht wurden.

Cayetano sagte, dass das DFA sein Online-Terminierungssystem verbessern werde, um es benutzerfreundlicher zu machen.

Redaktion

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