Präsident Duterte kaut Kaugummi zur Schmerzlinderung

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat seine Gewohnheit erklärt, selbst bei offiziellen Treffen mit anderen Staatsoberhäuptern Kaugummi zu kauen. Der 72-Jährige sagte, es handele sich um eine Therapie für eine alte Wirbelsäulenverletzung.

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Manila, Philippinen – Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat bei einer Rede seine Gewohnheit erklärt, selbst bei offiziellen Treffen mit anderen Staatsoberhäuptern Kaugummi zu kauen. Ohne ins Detail zu gehen, sagte der 72-Jährige laut seinem Büro am Freitag, es handele sich um eine Therapie für eine alte Wirbelsäulenverletzung: „Es lindert den Schmerz, wenn ich kaue.“

Der philippinische Staatschef ist bekannt dafür, es mit dem diplomatischen Protokoll nicht so ernst zu nehmen. So kaute er bei einem offiziellen Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping offensichtlich Kaugummi. Ein Foto von einem Treffen mit dem kambodschanischen König Norodom Sihamouni 2016 zeigte Duterte mit hochgekrempelten Ärmeln und offenem Kragen. Er sorgte damit laut kambodschanischer Presse für Unmut in den Sozialen Netzwerken.

In der Öffentlichkeit tritt der Präsident häufig in informeller Kleidung, manchmal auch ohne Socken, auf. Seine Reden sind mit Flüchen gespickt. Protokollbewusste japanische Beamte waren deshalb im Vorfeld eines Treffens Dutertes mit dem japanischen Kaiser Akihito im vergangenen Jahr besonders wachsam wegen möglicher Fehltritte.

Duterte ist der bisher älteste Präsident der Philippinen. Im Jahr 2006 wurde bekannt, dass er wegen einer Wirbelsäulenverletzung in Folge von Motorradunfällen früher das starke Schmerzmittel Fentanyl einnahm.

Redaktion

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