Nach Vulkanausbruch – Phivolcs hebt Warnstufe für Mayon an

Foto vom Vulkan Mayon

Manila, Philippinen – Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) hat am Sonntag, 14. Januar 2018 die Warnstufe für den Vulkan Mount Mayon von Stufe 1 auf Stufe 2 angehoben.

Ein phreatischer Ausbruch, der eine Stunde und 47 Minuten dauerte, wurde am Samstagnachmittag, um 17:06 Uhr aufgezeichnet, was zur Evakuierung mehrerer Barangays am Mayon führte.

Vulkan Mayon ausgebrochen, Anwohner evakuiert

Der Vulkan Mayon hatte eine 2.500 Meter hohe Aschesäule ausgestoßen. Mehr als 200 Menschen aus Dörfern am Fuße des Vulkans flohen vor dem Ascheregen, wie ein Sprecher der Provinzpolizei am Samstag sagte. Das Ausmaß könne wegen dichter Wolken um den Mayon nicht eingeschätzt werden, teilte die örtliche Katastrophenschutzbehörde mit.

Anwohner des Mayon schützen sich vor dem Ascheregen

Angesichts der Ernsthaftigkeit der Situation rieten die Phivolcs der Öffentlichkeit „dringend“ davon ab, die sechs Kilometer lange Gefahrenzone um Mayon zu betreten.

Die Phivolcs empfahl, dass die Zivilluftfahrtbehörden Piloten empfehlen, nicht in der Nähe des Mayon-Gipfels zu fliegen.

Der 2.472 Meter hohe Vulkan in der Provinz Albay 330 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila ist der aktivste auf den Philippinen. Seit 1616 brach er rund 50 Mal aus. 1814 starben bei der bisher verheerendsten Eruption mehr als 1.200 Menschen, ein Dorf wurde unter dem Magma begraben. Bei einem weiteren Ausbruch 1993 kamen 79 Menschen ums Leben. Die jüngste Eruption mit Todesopfern ereignete sich im Mai 2013. Damals starben fünf Wanderer, sieben Menschen wurden verletzt.

Redaktion

 

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