Explosion am Vulkan Mayon – 5 Kilometer hohe Säule aus Lava, Asche und Dampf

Vulkan Mayon

Manila, Philippinen – Der Mayon-Vulkan explodierte am Dienstagmorgen, 23. Januar 2018, und sandte eine riesige graue Säule aus Lavafragmenten, Asche und Dampf, die bis zu fünf Kilometer hoch war, berichtet das philippinische Institut für Seismologie und Vulkanologie (Phivolcs).

Antonia Bornas, Leiterin der Phivolcs Volunteer Monitoring und Eruption Prediction Division, sagte, dass der Vulkan um 8.45 Uhr durch Dampfeinbrüche unter der Magmasäule zum Ausbruch kam.

Sie sagte jedoch, dass der Ausbruch nur als ein „kurzlebiges Explosionsereignis“ eingestuft wurde und nicht als „anhaltender Ausbruch“.

Phivolcs sagte, man stehe kurz davor die Alarmstufe 5 über den Vulkan zu verhängen, was bedeutet, dass der Vulkan unmittelbar vor einem Ausbruch steht.

Die Provinzregierung von Albay hat Hilfe bei der nationalen Regierung beantragt, da erwartet wird, dass sich die Zahl der Evakuierten nach Erweiterung der Gefahrenzone verdoppelt.

Albay Gouverneur Francis Bichara schätzt, dass die Mittel nur für zwei Wochen ausreichen könnten.

Bereits am Montag wurde die Gefahrenzone von 6 auf 8 Kilometer erweitert.

Der Betrieb des Flughafens in Legazpi ist bis auf weiteres eingestellt.

Phivolcs empfiehlt den Bewohnern, sich auf das denkbar schlechteste Szenario für Mount Mayon vorzubereiten.

Die Zahlen der Menschen die sich vor dem Mayon in Sicherheit gebracht haben oder zwangsevakuiert wurden schwanke, sollen aber zwischen 25.000 und 40.000 betragen.

Redaktion

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