Umfrageergebnis: Immer mehr Menschen glauben die Drogenkriminalität nehme zu

Opfer

Eines von Tausenden Opfern in Dutertes blutigen Anti-Drogen-Kampf.

Manila, Philippinen – Die Zahl der Filipinos, die glauben, dass die Drogenabhängigkeit in ihrer Nachbarschaft floriere, sei gestiegen, so die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Social Weather Stations (SWS).

Die Ergebnisse der im letzten Dezember durchgeführten Umfrage zeigten auch, dass die Angst vor unsicheren Straßen und Einbrüchen bestehen bleibt, auch nach 18 Monaten der Regierung von Präsident Rodrigo Duterte.

Nach den Ergebnissen der Umfrage von SWS, die vom 8.-16. Dezember 2017 durchgeführt wurde, gaben 42 Prozent der Befragten an, dass sie sich einig seien, dass „viele süchtig nach verbotenen Drogen“ in ihrer Nachbarschaft leben. Die Zahl lag im September 2017 bei 37 Prozent und ist damit um 5 Prozent gestiegen.

Home security

59 Prozent der Befragten stimmten darin überein, dass in ihren Wohnvierteln „Menschen generell Angst haben“, Opfer von Raubüberfällen in ihren Häusern zu werden. Die Zahl lag im September 2017 bei 54 Prozent.

Fast die Hälfte (48 Prozent) stimmte der Aussage zu: „In ihrer Gegend haben die Leute normalerweise Angst davor, nachts auf der Straße zu gehen, weil es nicht sicher ist.“ Der Prozentsatz hat sich gegenüber September kaum verändert.

Die Zahl der Familien, die in den vergangenen sechs Monaten Opfer von Straftaten wurden – sie wurden Opfer von Raub, Diebstahl oder Körperverletzung – lag bei 7,6 Prozent oder rund 1,7 Millionen, verglichen mit 6,1 Prozent oder 1,4 Millionen im September 2017.

Straßenverbrechen

Der Prozentsatz derjenigen, die sagten, sie seien Opfer von Eigentumsdelikten, seien es Straßenraub, Einbruch oder Autodiebstahl, stieg von 5,8 Prozent (1,3 Millionen Familien) im September auf 7,1 Prozent (1,6 Millionen) im Dezember, am höchsten seit den 10,9 Prozent im Juni 2016.

Redaktion

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