Ambros Mühlbachler: Als Erster durchs Ziel nach 284 Kilometer auf den Philippinen

Die schnellste Zeit lief Ambros Mühlbachler beim Philippinenlauf bei 36 Grad und rund 90 Prozent Luftfeuchtigkeit. In 43 Stunden und 49 Minuten absolvierte er der Extrem-Marathon-Läufer die 284 Kilometer.

Ambros Mühlbachler: Als Erster durchs Ziel nach 284 Kilometer auf den Philippinen

Manila, Philippinen – Durch den Dschungel und über traumhafte Strände verlief die Strecke des Philippinen-Marathons, den Ambros Mühlbachler schon zum zweiten Mal absolvierte. Nur 14 Teilnehmer starteten bei dem extrem Lauf, insgesamt vier Österreich, wobei aber alle drei – bis auf Mühlbachler – aufgeben mussten. Und dabei verlief seine Anreise alles andere als unkompliziert. Schon in München musste er fünf Stunden im Flugzeug am Flughafen verharren, weil ein Schneestrum den Start unmöglich machte. Die Anschlussflüge waren natürlich längst weg, deshalb hieß es 20 Stunden am Flughafen warten. Erst wenige Stunden vor dem Start kam Mühlbachler am Ort des Geschehens an und hatte keine Zeit mehr, sich von den Minusgraden in Österreich auf über 30 Grad und extreme Luftfeuchtigkeit einzustellen. Hinzu kam, dass Mühlbachler noch eine Woche vor Abreise krank war.

Ambros Mühlbachler: Als Erster durchs Ziel nach 284 Kilometer auf den Philippinen

Schnellster Postbote

Gelaufen wurden jeweils zwei Tage, dann gab es einen Tag Pause. „Es war so heiß und feucht, dass man oft kaum atmen konnte“, erzählt Mühlbachler. Da er aber schon einmal den Lauf absolvierte, hatte er es etwas leichter, sich am Weg zu orientieren. Schon nach wenigen Tagen war der Pregartner Postbote Führender, obwohl er sich trotzdem öfter verrannt habe. „Man läuft dort durch wunderschöne Gegend, Sandstrände, wie aus dem Bilderbuch, aber sonst ist dort gar nichts“, sagt Mühlbachler.

Der Philippinenlauf war heuer einer der größten Läufe für den Pregartner. Rund 16 Marathons warten aber heuer noch auf den Extremsportler. Unter anderem bestreitet er im Juni zehn Marathons hintereinander. Ein weiteres Highlight wird ein Extremlauf auf Gran Canaria sein.

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