Heimtückischer Mord an Österreicher auf den Philippinen

Ein österreichischer Tourist wurde auf den Philippinen Opfer eines Verbrechens.

Manila, Philippinen – Viermal schossen zwei unbekannte Männer auf den Österreicher Franz K. (61), der auf der philippinischen Insel Negros in den Visayas urlaubte. Der 61-Jährige wurde im Rückenbereich getroffen und war auf der Stelle tot. Nun fahndet die Polizei nach den zwei Männern und einer bisher noch nicht identifizierten Begleiterin.

Tödliche Schüsse

Vermutlich befand sich das spätere Opfer am Morgen des 28. März gerade auf dem Heimweg. Zeugen hatten um ca. 10 Uhr beobachtet, wie der ledige Austro-Tourist sein Motorrad in Valencia Town, unweit seiner Unterkunft in Combado, vor zwei auf der Straße stehenden Männern anhielt. Dieselben Zeugen wollen im Sozius des Bikes eine Frau gesehen haben. Die Unbekannten sollen wie gewöhnliche Straßenverkäufer gewirkt haben. Kurze Zeit später fielen die tödlichen Schüsse. Gesucht werden laut lokalen Medien nicht nur die beiden mutmaßlichen Täter, sondern auch die Frau, die seit der Schießerei spurlos verschwunden ist. Ihre Rolle in diesem Mordfall ist unklar. Nicht ausgeschlossen wird, dass sie Teil des Mordkomplotts sein könnte. Oder versteckt sie sich aus Angst vor den Tätern? Unklar ist auch, ob dem Opfer Wertgegenstände gestohlen wurden.

Außenamt bestätigt

Die Polizei erlangte von dem Fall jedenfalls erst dann Kenntnis, als ein unbeteiligter Einheimischer das Opfer in einem nahegelegenen Feld fand und meldete. Außenamtssprecher Thomas Schnöll bestätigte den Todesfall des Österreichers auf den Philippinen. „Er war aber weder in der Community dort bekannt, noch an der Botschaft registriert“, so Schnöll. Das spricht dafür, dass es sich bei dem Opfer um einen (Kurz-)Urlauber gehandelt hat.

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