Wichtig nicht nur für Filipinos – Wahlperiode beginnt am Samstag, 14. April 2018

Barangay Wahlen

Manila, Philippinen – Die Wahlperiode im Zusammenhang mit den Wahlen Barangay und Sangguniang Kabataan beginnt am Samstag, 14. April 2018.

Die Wahlen sollten bereits im Oktober 2016 stattfinden, wurden jedoch auf Bestreben von Präsident Rodrigo Duterte zwei Mal verschoben. Nach Ansicht des Präsidenten sollte verhindert werden, dass Drogengelder benutzt werden um politische Ämter zu zu erlangen. Im letzten Jahr verhinderte die Belagerung der Stadt Marawi, auf der Insel Mindanao, die Wahlen.

In diesem Jahr stimmte die Mehrheit des Repräsentantenhauses für eine erneute Verschiebung um 6 Monate, der Senat lehnte eine entsprechende Gesetzesvorlage ab und Begründete seine Entscheidung mit Zeitmangel.

Am Freitag erinnerte die Wahlkommission (Comelec) die Öffentlichkeit daran, dass während der Wahlperiode das Tragen und Transportieren von Schusswaffen und anderen tödlichen Waffen verboten ist. Auch die Inanspruchnahme von bewaffneten Sicherheitspersonal oder Bodyguards ist nicht erlaubt.

Das Waffenverbot tritt am 14. April um 12:01 Uhr in Kraft. Um sicherzustellen, dass es streng umgesetzt wird, werden die Comelec und die philippinische Nationalpolizei landesweit Kontrollpunkte einrichten. Wer trotz Verbotes mit Waffen erwischt wird (auch ungeladene) muss mit hohen Gefängnisstrafen rechnen.

Ausländern ist das Tragen von Schusswaffen generell untersagt.

Die Wahlen finden am 14. Mai statt. Die Wahlperiode endet am 21. Mai 2018.

Ausländern wird empfohlen politische Versammlungen zu meiden und sich auf jeden Fall mit der politischen Meinung zurück zu halten, auch an dem Wahltag sollte man die Nähe von Wahllokalen meiden. In der Vergangenheit kam es zu schweren Ausschreitungen mit vielen Toten. Konkurierende Familien, Anschläge extremistischer Gruppen und Terroristen richteten in verschiedenen Landesteilen zum Teil verheerende Blutbäder an.

Der Ausschank, Verkauf und der Genuss von Alkohol ist 2 Tage vor, bis 2 Tage nach den Wahlen strengstens verboten.

Redaktion


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