Vizepräsidentin widerspricht „fake news“ von Duterte-Unterstützern

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Vizepräsidentin Leni Robredo

Manila, Philippinen – Wieder einmal verbreiteten Duterte-Unterstützer in den sozialen Medien Falschnachrichten, das Opfer war diesmal Vizepräsidentin Leni Robredo.

In den sozialen Medien, wie Twitter und Facebook behaupteten Anhänger von Präsident Duterte, die Reise der Vizepräsidentin nach Berlin, Deutschland wurde durch philippinische Steuergelder finanziert und warfen Robredo Verschwendung vor.

In ihren Social-Media-Accounts sagte Robredo, ihr Besuch in Berlin sei von der Friedrich-Naumann-Stiftung „vollständig finanziert“ worden.

„Im Gegensatz zu den gefälschten Nachrichten, die online verbreiteten, dass dies“ von der Republik der Philippinen bezahlt wurde, „wurde der philippinischen Regierung kein Betrag berechnet“, erklärte sie auf ihrer Facebook-Seite.

„Lasst uns kritisch und wachsam gegen falsche Informationen sein, die online und offline gepostet werden“, sagte sie.

Robredo teilte auch einen Link über die Studienreise der Friedrich-Naumann-Stiftung.

Die Stiftung erklärte auf ihrer Website: „Diese Studienbesuche stehen im Einklang mit dem Vorstoß der Friedrich-Naumann-Stiftung, Führungskräfte und Entscheidungsträger durch Plattformen für den Wissensaustausch und den Dialog mit Beamten in Deutschland und anderen Ländern zu unterstützen.“

Robredo war unter den Offiziellen der Liberalen Partei und den Mitgliedern, die sich der Reise in Berlin anschlossen.

Weitere philippinische Beamte, die der Reise beitraten, waren der LP-Präsident Senator Francis Pangilinan, der Stadtrat von Marikina, Miro Quimbo, Jorge Banal aus der Quezon-Stadt, Kaka Bag-a-Dinagat-Repräsentant, Teddy Baguilat aus Ifugao und der ehemalige Haushaltsminister Florencio Abad.

Robredo, der Vorsitzende der LP, und ihre Amtskollegen trafen sich mit Mitgliedern der deutschen Regierung und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu einer Reihe von Diskussionen über Governance, die sich auf die Suche nach nachhaltigen Lösungen für Armutsbeseitigung und soziale Gerechtigkeit konzentrieren.

Vor ihrer Reise nach Deutschland sprach Robredo vor Studenten der London School of Economics und Political Science auf Einladung ihrer Studentenorganisation, Development Studies Institute oder DESTIN am 6. April.

Auch in London kam es zu einem Zwischenfall, während der Teilnahme der Vizepräsidentin an der Veranstaltung, warfen eine Handvoll Duterte und Marcos-Anhänger Robredo vor, dass sich in den Wahlurnen nasse Stimmzettel befanden. Ohne vielleicht zu wissen, das lediglich die Wahlkommission (COMELEC) Zugriff auf die Wahlurnen hat.

Der ehemalige Senator und Sohn des verstorbenen Diktators Marcos, Ferdinand Marcos, fechtet seit 2016 das Wahlergebnis an, als er Robredo mit nur 150.000 Stimmen unterlag. Seit Anfang des Monats wird deshalb in einigen ausgewählten Wahlbezirken eine Neuauszählung durchgeführt.

Redaktion


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