Regierung entschuldigt sich für Verhaftung einer australischen Nonne

Patricia Fox

Schwester Patricia Fox (71) setzt sich seit 27 Jahren für die Armen und Unterdrückten auf den Philippinen ein.

Manila, Philippinen – Der Sprecher des Präsidenten, Harry Roque, sagte am Mittwoch, 18. April 2018, die Einwanderungsbehörde (BI) habe einen Fehler begangen, die australische Missionarin Schwester Patrifica Fox zu verhaften.

Australischen Nonne von der Einwanderungsbehörde verhaftet

„Es gibt ein Gesetz, dass Ausländer unsere Politik nicht stören sollten … Das Problem, dies scheint nicht auf Schwester Fox zu zutreffen“, sagte Roque in einem Interview.

„Vielleicht geht eine Entschuldigungen in Ordnung, die Einwanderungsbehörde hat Schwester Fox auch sofort wieder freigelassen. Vielleicht lag die Behörde da falsch“, fügte er hinzu.

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Die Einwanderungsbeamten verhaften Fox am Montagnachmittag in ihrem Haus in Quezon City auf der Grundlage eines von Kommissar Jaime Morente unterzeichneten Auftrags.

Sie wurde angeblich verhaftet, weil sie sich für Menschenrechte im Land eingesetzt hatte.

In einer Botschaft am Dienstag sagte der neue Justizminister Menardo Guevarra, dass Fox von Einwanderungsbeamten nicht wegen ihrer Religion oder Fürsprache festgenommen wurde, „aber wie jeder andere Ausländerin, der sich in unserem Land aufhält, muss sie unsere Gesetze befolgen und einhalten.“

Ein paar Stunden nach Guevarras Nachricht wurde Fox von der Einwanderungsbehörde freigelassen, nachdem ihr Anwalt ein gültiges Missionsvisum und ihren Pass vorgelegt hatte.

Giacomo Filibeck

Unterdessen bestand Roque darauf, dass die Regierung einen klaren Grund hatte, Giacomo Filibeck, dem stellvertretenden Generalsekretär der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), die Einreise zu verweigern und abzuschieben.

„Er kommt hierher, um an einer politischen Konvention teilzunehmen, die gesetzlich verboten ist. Wir haben die Macht, Fremden die Einreise in unser Territorium zu verweigern“, sagte er. (Anmerkung der Redaktion: 19 weitere Ausländer die an dem Congress teilnahmen wurde die Einreise gestattet.)

Filibeck wurde die Einreise in das Land über den Mactan-Cebu International Airport verweigert.

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Er sollte an dem zweitägigen Akbayan Party Congress teilnehmen.

Filibeck hatte zuvor die blutige Kampagne gegen Präsident Rodrigo Duterte gegen illegale Drogen kritisiert.

Redaktion


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