Philippinische Bundespolizei rettet 137 Opfer von Menschenhändler

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Manila, Philippinen – Die philippinische Bundespolizei (NBI) rettete am Samstag, 5. Mai 2018 in einer Operation in Pasay City, Metro Manila 137 Opfer von Menschenhändler und verhaftete drei Verdächtige.

Das NBI führte die Rettungsaktion auf der Grundlage von Informationen durch, die von einem 16-jährigen Mädchen kamen. Das Mädchen sollte nach Riad, Saudi-Arabien, fliegen.

Das 16-jährige Mädchen sagte, sie sei in ihrer Heimatstadt in Maguindanao angeworben worden. Sie sagte, sie hätte einen gefälschten Pass durch einen der Verdächtigen erhalten. Im Pass wurde das Alter des Opfers mit 23 angegeben. Das Opfer sagte, sie habe in einer Wohnung in Pasay City übernachtet, die einer Personalagentur gehört, während sie auf ihren Flug nach Saudi-Arabien wartet.

Das Opfer sagte, dass sie von der Behörde für technische Bildung und Kompetenzentwicklung (TESDA) ein Ausbildungszertifikat und ein Seminar vor der Abreise erhalten habe, obwohl sie nie daran teilgenommen habe. Sie sagte den Behörden, dass sich weitere Minderjährige und andere in der Wohnung aufhalten würden und im Ausland stationiert werden sollen.

Ausgestattet mit den Informationen des Opfers führte das NBI zusammen mit Vertretern des interinstitutionellen Rates gegen den Menschenhandel (IACAT) und des Ministeriums für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (DSWD) ine Razzia in der angegebenen Wohnung durch.

Von den 137 geretteten waren 25 Minderjährige. Die meisten Opfer stammen laut NBI aus Provinzen im Süden der Philippinen, insbesondere Maguindanao, Sultan Kudarat, Lanao Del Sure und Cotabato.

Redaktion


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