In 1500 Meter Höhe – Neue Spitzmaus-Art auf den Philippinen entdeckt

Spitzmaus

Palawan-Moos-Spitzmaus (Palawanosorex muscorum) Bild: Field Museum Chicago/Velizar Simeonovski

Manila, Philippinen – Auf der philippinischen Insel Palawan hat ein deutsches Wissenschaftlerteam eine Spitzmaus-Gattung entdeckt. Der Nager habe eine schmale, zugespitzte Schnauze sowie ein dunkles Fell und im Gegensatz zu anderen Spitzmäusen sei der Schwanz des Tieres dichter mit Haaren als mit sichtbaren Schuppen bedeckt, berichten die Forscher.

Mit ihren breiten Vorderfüßen und langen Krallen gräbt die Palawan-Moos-Spitzmaus (Palawanosorex muscorum) im Humus, wo sie nach ihrer bevorzugten Beute – Regenwürmern – sucht, schreibt das Team um Rainer Hutterer vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn im Fachjournal „Journal of Mammalogy“.

Die Heimat von Palawanosorex muscorum ist der 2085 Meter hohe Mount Mantalingahan, ein Gebirge im Süden der Insel Palawan, wo sie in rund 1500 Meter Seehöhe zu Hause ist. Gleich drei einzigartige Säugetierarten, darunter die neue Spitzmaus, kommen auf dem Berg vor.

Die Philippinen glänzen mit Biodiversität: 657 Vogelarten streifen und fliegen auf den 7641 Inseln des Landes herum, und mehr als 2000 Fischarten schwimmen in der umgebenden See. Damit sind die Philippinen der Staat mit der weltweit höchsten Konzentration an Säugetieren pro Quadratkilometer, so die Forscher.

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