Philippinischer Schülerin wird bei Abschlussfeier das Mikrofon abgestellt

Lulabel Seitz

Manila, Philippinen – Mit der „MeToo“-Kampagne hatten die Offiziellen der Petaluma Higschool in Kalifornien anscheinend nicht viel am Hut.

Als die Jahrgangsbeste Lulabel Seitz bei der Abschlussfeier am Ende der Rede sexuelle Belästigung ansprechen wollte, wurde ihr nämlich das Mikro abgedreht.

Sexuelle Belästigung an der Schule

Aber auch ohne Lautsprecher sprach sie weiter und berichtete davon, dass es im letzten Schuljahr zu sexuellen Belästigungen an ihrer Schule gekommen sei, die Verantwortlichen aber nichts dagegen unternommen hätten.

Im Gegenteil: Einige der Jungs „befinden sich hier unter den Zuhörern“, sagte sie. Weil vieles kaum noch zu hören war, wiederholte sie ihre komplette Rede dann später auf Youtube.

Darum wurde der Schülerin das Mikrofon abgestellt

Dass man sie mundtot gemacht habe, begründete ein Sprecher der Schule damit, dass die 17-Jährige von ihrem vorher eingereichten Manuskript abgewichen sei. Das sei nicht erlaubt, und das habe man der Schülerin auch mehrfach mitgeteilt.

Lulabel Seitz stammt von den Philippinen. Sie ist die erste in ihrer Familie, die einen Schulabschluss gemacht hat und das gleich mit der Bestnote ihres Jahrgangs.

Im Herbst geht sie mit einem Stipendium an die Nobel-Universität Stanford, wo sie Mathematik und Wirtschaft studieren will.

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