Peter Gerard Scully – Lebenslänglich ist noch nicht die Höchsstrafe

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Peter Scully – erwartet ihn noch die Todesstrafe?

Manila, Philippinen – Peter Gerard Scully wurde am Mittwoch, 13. Juni 2018 von einem Regionalgericht in Cagayan de Oro zu lebenslanger Haft verurteilt.

Australier Peter Gerard Scully zu lebenslanger Haft verurteilt

Doch Scully steht noch vor mindestens einem weiteren Prozess und Dutzenden weiterer Anklagen, darunter Vorwürfe, er habe Kinderpornographie produziert und ein junges Mädchen ermordet.

Peter Scully – DIESER Mann vergewaltigte und zerstückelte Babys

Die Philippinen sind zu einem wichtigen Knotenpunkt für eine milliardenschwere globale Kinder-Cybersex-Industrie geworden, warnte die Polizei. Betreiber seien durch die weit verbreitete Armut unterstützt worden, nicht selten durch Eltern und Verwandte.

Das Gericht von Cagayan de Oro verurteilte Scully und seine philippinische Partnerin zu lebenslanger Haft ohne Bewährung und verhängte eine Geldstrafe von fünf Millionen Pesos (93.700 US-Dollar) für den Handel mit philippinischen Mädchen im Alter von zehn und zwölf Jahren, erklärte der Bezirksstaatsanwalt.

„Dies ist ein großer Sieg für uns. Dies sendet ein sehr starkes Signal an die Menschenhändler, dass diese Regierung ernsthaft diese Fälle verfolgt“, sagte Merlynn Uy, die leitende Beamtin der regionalen Staatsanwaltschaft, gegenüber AFP.

„Diese Mädchen wurden in seine Wohnung gelockt und sie sagten, dass sie am Hals angekettet waren, wie Hunde an der Leine.“

Er wurde 2015 in Malaybalay, einer weiteren südphilippinischen Stadt, verhaftet, nachdem er 2011 aus Australien geflohen war. Er war auf die Philippinen gekommen, um Betrugsvorwürfen in seinem Heimatland zu entgehen.

Dann gründete er ein Cybersex-Geschäft und filmte Teenager aus verarmten Familien, während er mit ihnen Sex hatte oder Sexspielzeuge benutzte, erklärten Ermittler.

Die Videos sollen angeblich an Kunden in Deutschland, den USA und Brasilien verkauft worden sein.

Scully steht vor einem weiteren Prozess wegen mit nicht weniger als 60 Anklagepunkten, darunter die Vergewaltigung eines 18 Monate alten Mädchens und die Vergewaltigung und Ermordung eines 12-jährigen Mädchens. Wann dieses Verfahren beginnt, ist nicht klar.

Auf den Philippinen diskutieren seit der Amtsübernahme von Präsident Duterte der Senat und das Abgeordnetenhaus die Wiedereinführung der Todesstrafe, sollte daraus ein Gesetz werden, kann es für Scully noch schlimmer kommen. Wegen der Schwere, der ihm angelasteten Verbrechen könnte Scully zum Tode verurteilt werden.

Das australische Außenministerium sagte gegenüber AFP, dass sie Scully konsularische Hilfe leisten, lehnte es jedoch ab, einen Kommentar zu unterbreiten und zitierte „Datenschutzgesetze“.

Australien hat 500.000 Dollar Gerichtskosten für Pädophilen Peter Scully auf den Philippinen finanziert

Redaktion


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