Philippinische Nationalpolizei: Mehr als 23.000 Tote seit Duterte`s Amtsantritt

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Manila, Philippinen – Die philippinische Nationalpolizei (PNP) hat seit dem Amtsantritt von Präsident Rodrigo Duterte, vor fast zwei Jahren mehr als 23.000 Tötungen registriert, zeigten Daten der PNP-Direktion für Ermittlungs- und Detektivmanagement.

Unter Berufung auf die veröffentlichten Zahlen, sagte PNP Sprecher Senior Superintendent Benigno Durana Jr., die Polizei hat 23.327 Mordfälle von Juli 2016 bis Mai 2018 aufgezeichnet. Dies entspricht einem Durchschnitt von 33 Todesfällen täglich.

Von dieser Zahl berichtete die PNP, waren nur 2.649 drogenbezogene Vorfälle, 10.594 werden als nicht drogenbezogen betrachtet. Durana sagte, die Motive für die 10.084 verbleibenden Fälle blieben „unbekannt„.

Was die Einreichung von Fällen im Zusammenhang mit den Tötungen anbelangt, wurden 12.339 Beschwerden vor der Staatsanwaltschaft eingereicht und 6.830 Anklagen vor den Gerichten erhoben. Der Rest, sagte Durana, seien „kalte Fälle„.

Das neueste Update der #RealNumbersPH oder die konsolidierten Daten zur Kampagne gegen illegale Drogen haben jedoch gezeigt, dass 4.279 Menschen bei Antidrogenoperationen getötet wurden, während 143.335 Personen, bei 99.485 Antidrogenoperationen vom 1. Juli 2016 bis zum 15. Mai 2018 verhaftet wurden.

Die konsolidierten Daten zeigten auch, dass insgesamt 2.678,61 Kilogramm Shabu im Wert von 14,34 Milliarden Pesos beschlagnahmt wurden, während der Gesamtwert von beschlagnahmten Drogen, Vorprodukten, wesentlichen Chemikalien und Laborgeräten auf 20,77 Milliarden Pesos geschätzt wurde.

Redaktion


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