Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany unterstützt die Feuerwehr auf den Philippinen

Treffen ISAR_Feuerwehr

Bei dem Treffen in Manila (v.l.): Phoebe g Delis, Leonard r Bañago, Heiner Fricke, Steven Bayer und Joven Guevarra.

Manila, Philippinen – Eine Delegation der Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany und dem Bundesverband Rettungshunde (BRH) hat sich in Manila mit dem philippinischen Feuerwehrchef Leonard R. Bañago getroffen.

Bei dem Gespräch wurden Möglichkeiten ausgelotet, die Zusammenarbeit zwischen den deutschen Hilfsorganisationen und der Feuerwehr in dem südostasiatischen Land auszubauen.

Vorgestellt wurde dabei das Konzept für ein Katastrophenschutzprojekt. Das Konzept ist Teil der Fördermaßnahme „Internationales Katastrophen und Risikomanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Feuerwehr-Chef Bañago zeigte sich an einer Zusammenarbeit interessiert. Er kündigte an, I.S.A.R. Germany bei der Arbeit auf den Philippinen intensiv zu unterstützen. Die Zusammenarbeit sei sehr wichtig.

Im Rahmen des Projektes sollen die philippinischen Katastrophenschutzbehörden Unterstützung beim Katastrophenmanagement erhalten. So ist vorgesehen, ein Frühwarnsystem für die Bevölkerung aufzubauen. Dieses soll in Wohngebieten installiert werden und die Bevölkerung auf Gefahren wie Stürme oder Tsunamis hinweisen. Vorgesehen ist außerdem der Einsatz einer Drohne. Diese ermöglicht die schnelle Aufklärung von Schadensgebieten mit georeferenzierten Bildern und wurde speziell für Einsätze nach Katastrophen entwickelt. Weitere Bestandteile sind die notfallmedizinische Ausbildung von Sanitätern und die Ausbildung von Rettungshundetrainern durch den Bundesverband Rettungshunde.

Quelle

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