Vulkan Mayon spuckt 500 Meter hohe Aschewolke

Mayon Aschewolke

Manila, Philippinen – Der Mayon, im Süden der Insel Luzon kommt anscheinen nicht zur Ruhe, am Sonntag, 1. Juli 2018 meldete das philippinischen Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) eine 500 Meter hohe Aschewolke, die durch eine dampfgetriebenen Explosion vom Gipfel ausgestoßen wurde.

Ed Laguerta, Vulkanologe von Phivolcs, sagte in einer SMS, dass die Explosion gegen 12:34 Uhr stattgefunden habe und eine 500 Meter hohe weiße bis hellgraue Aschewolke erzeugt habe, ausgelöst durch starken Regen, der mit dem heißen Gestein des Gipfels reagierte.

Die Öffentlichkeit wird gewarnt, dass plötzliche Explosionen, Lavazusammenbrüche, pyroklastische Dichteströme (PDCs) und Ascheregen immer noch auftreten und Gebiete in den oberen bis mittleren Hängen des Mayon bedrohen können.

Der Öffentlichkeit ist es strengstens verboten, im Bereich von Süd-Südwest nach Ost-Nordost nicht die Gefahrenzone „Permanent Danger Zone“ oder PDZ mit sechs Kilometern Radius, und eine vorsorgliche sieben Kilometer lange „Extended Danger Zone“ oder EDZ zu betreten. Das Gebiet erstreckt sich von den Städten Anoling und Camalig bis nach Sta. Misericordia und Sto. Domingo.

Im Januar 2018 vertrieben mehrer Ausbrüche des Mayon Tausende Einwohner aus Städten und Dörfern rund um den Vulkan.

Redaktion

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