Philippinen entsenden Hilfsteam nach Japan

Naturkatastrophe Japan

Manila, Philippinen – Die philippinische Regierung entsendet eine humanitäre Mission, die in Teilen Japans, wo die Zahl der Todesopfer durch massive Überschwemmungen weiter ansteigt, um bei den Rettungs- und Rehabilitationsmaßnahmen behilflich zu sein.

Der Sprecher des Präsidenten, Harry Roque, sagte, dass die Entscheidung, ein Team nach Japan zu schicken, während der Kabinettssitzung am Montag, 9. Juli 2018 gefallen ist.

Bei heftigen Unwettern in Japan sind mindestens 112 Menschen ums Leben gekommen. Die Opferzahl könnte noch weiter steigen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo vom Montag werden noch etwa 80 Menschen vermisst.

Damit sind die Überschwemmungen die schlimmste Naturkatastrophe in Japan seit dem verheerenden Erdbeben und Tsunami im März 2011.

Rettungsmannschaften arbeiteten rund um die Uhr. Mindestens elf Opfer seien am Montag in überschwemmten Wohngebieten der Stadt Kurashiki im Westen des Landes gefunden worden, berichtete Kyodo News. Der heftige Regen hat seit Donnerstag Straßen überflutet und Erdrutsche ausgelöst. Allein im Bezirk Mabicho standen 4600 Häuser unter Wasser. Auf Fernsehbildern waren überflutete und weggeschwemmte Häuser zu sehen, auch Autos wurden weggespült.

Zehntausende Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht, wie die Regierung mitteilte. Insgesamt 54.000 Rettungskräfte sind nach Angaben der Regierung im Einsatz, darunter Soldaten und Polizisten. Besonders betroffen von den starken Regenfällen war die Region um die Millionenstadt Hiroshima. Allein dort gab es nach Angaben des Nachrichtensenders NHK 44 Tote.

Redaktion

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