Philippinisches Kindermädchen in Dubai wegen Belästigung eines autistischen Kindes angeklagt

Richter-Hammer

Manila, Philippinen – Ein 22-jähriges philippinisches Kindermädchen wurde wegen Kindesmissbrauchs vor einem Gericht in Dubai angeklagt, berichtet die Khaleej Times.

Ihr Schützling, ein 8-jähriger Junge, der autistisch ist und Sprachschwierigkeiten hat. 

Laut einer äthiopischen Zofe, die ebenfalls im Haushalt arbeitet, hatte das Kindermädchen das Kind missbraucht, während ihre Arbeitgeberin, eine 43-jährige französische Hausfrau, außer Landes war.

Sie will gesehen haben, wie das Kindermädchen ihr Hemd auszog und den Jungen dazu brachte, sie zu berühren. Als das Dienstmädchen ihr Vorwürfe machte, soll das Kindermädchen den Jungen in ein Zimmer gebracht und abgeschlossen haben. Sie sagte, die Angeklagte und der Junge seien oft in einem verschlossenen Raum verschwunden.

Ihre Arbeitgeberin hatte ihr Aufenthaltsvisum nach vier Monaten wegen schlechten Benehmens gekündigt. Sie bemerkte, dass ihr Sohn „aggressiv“ handelte und „beleidigende Worte“ sagte, nachdem das Kindermädchen weg war. Sie sagte, der Junge habe sie sogar „unangemessen“ berührt.

Sie sagte der Staatsanwältin, dass sie Hilfe von Therapeuten suchte, weil ihr Sohn ohne das Kindermädchen aggressiv und verärgert geworden sei.

Die Arbeitgeberin meldete den Fall im April der Polizei. Eine Entscheidung wird am 25. Juli ergehen.

Redaktion

 

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