Unbeteiligter Motorradfahrer stirbt bei Schießerei zwischen Polizei und Räuberbande

Manila, Philippinen – Vier Personen, darunter drei mutmaßliche Straftäter und ein unschuldiger Motorradfahrer, sind am Sonntagabend, 29. Juli 2018 bei einer Schießerei mit Behörden der Bezirkseinheit für Spezialeinsätze (DSOU) des Quezon City Polizei ums Leben gekommen.

Der vorläufige Polizeibericht besagt, dass eine Frau, die vor einer Fast-Food-Kette in Quezon City wartete, von unbekannten Verdächtigen ausgeraubt wurde.

Nach Angaben der Frau flohen die Verdächtigen mit einem orangefarbenen Trike.

Nachdem die Bezirkseinheit für Spezialeinsätze, die in der Nähe des Gebietes Anti-Verbrechen-Operationen durchführten, den Vorfall bemerkten, folgten sie dem Fluchtfahrzeug.

Als die Verdächtigen zur Aufgabe aufgefordert wurden, zogen sie ihre Waffen und eröffneten das Feuer auf die Beamten. Die Polizisten töteten alle drei Verdächtigen, die von der beraubten Frau eindeutig identifiziert wurden.

Während des Feuerwechsels starb der unschuldige Motorradfahrer George Marcelino, 50 Jahre alt aus Laguna, durch eine Schusswunde von einer verirrten Kugel. Marcelino wurde ins Capitol Medical Center gebracht, wurde aber bei der Ankunft für tot erklärt.

Die Polizei sagte, sie werde untersuchen, wessen Waffe den Tod des Opfers verursacht habe, aber die Ermittler spekulieren, dass der Motorradfahrer die Schießerei nicht gehört habe, da er einen Schutzhelm trug.

Redaktion

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