Nach Ausbruch von Chikungunya – Katastrophenzustand über eine Stadt in Biliran ausgerufen

Chikungunya

Manila, Philippinen – Die Inselstadt Maripipi in der Provinz Biliran wurde nach dem Ausbruch von Chikungunya, das bisher 76 Menschen infizierte, in den Katastrophenzustand versetzt.

Der Stadtrat hat die Empfehlung des Maripipi-Bürgermeisters Uldarico Macorol am Montag, 30. Juli 2018 beherzigt, die am weitesten entfernte Stadt in der Provinz Biliran in den Katastrophenzustand zu versetzen, um der Stadtverwaltung die Beschaffung von Medikamenten zu ermöglichen, um den Chikungunya-Virus zu bekämpfen.

Dr. Gabino Velazquez, Gesundheitsbeauftragter der Gemeinde, sagte, dass Chikungunya erstmals im April beobachtet wurde, als sich drei Personen mit dem Virus infizierten. Seitdem fügte er hinzu, sei die Zahl der Fälle rasant gestiegen.

Mindestens 76 Fälle von Chikungunya seien von April bis 30. Juli registriert worden, aber Velasquez sagte, dass die Zahl höher sein könnte, da es Patienten gab, die nicht zu ihrer Gesundheitsstation zur Behandlung gingen.

Chikungunya ist eine fieberhafte Viruserkrankung. Sie kommt hauptsächlich in Afrika und Südostasien vor und wird durch Stechmücken übertragen. Neben hohem Fieber sind starke Muskel- und Gelenkschmerzen typische Chikungunya-Symptome. Die Erkrankung verläuft in der Regel gutartig. Allerdings können nur die Beschwerden behandelt werden, nicht jedoch das auslösende Virus.

Redaktion

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