70.3 Asia Pacific Championship – Zahlreiche Weltmeister zu Gast auf den Philippinen

Jede Menge Spannung verspricht das Starterfeld der Ironman 70.3 Asia Pacific Championship, in dem zahlreiche Weltmeister vertreten sind.

Tim Reed

Gilt als einer der großen Favoriten: Tim Reed.

Manila, Philippinen – Bei den 70.3 Asia Pacific Championships am kommenden Sonntag gehen in Cebu auf den Philippinen zahlreiche namhafte Profis an den Start.

Der Wettkampf lockt insgesamt 2500 Sportler aus 45 verschiedenen Ländern auf die Philippinen, darunter Weltmeister und junge aufstrebende Athleten. Einen Topfavoriten in dem stark besetzten Teilnehmerfeld auszumachen ist schwierig. Siegchancen werden unter anderem dem Ironman-70.3-Weltmeister aus dem Jahr 2016, Tim Reed, eingeräumt. Zuletzt konnte der Australier beim Ironman 70.3 in Da Nang (Vietnam) den ersten und in Davao (Philippinen) den zweiten Platz vor seinem Landsmann Tim van Berkel belegen, der in Cebu ebenfalls an den Start gehen wird. Sieger in Davao wurde im März der junge Mexikaner Mauricio Mendez. Der 22-jährige, der 2016 der jüngste Xterra-Weltmeister aller Zeiten wurde, möchte bei der Medaillenvergabe auf den Philippinen auch ein Wörtchen um den Sieg mitreden. Ein weiteres heißes Eisen im Feuer ist der letztjährig drittplatzierte Braden Currie. In diesem Jahr gewann der Neuseeländer bereits die Asia Pacific Championships über die Ironman-Distanz. Ihm kommt zu Gute, dass er mit Hitze absolut kein Problem hat. Das könnte ein entscheidender Vorteil bei dem Rennen in Cebu werden. Mit Josh Amberger geht dort ein weiterer namhafter Australier an den Start. Beim Ironman 70.3 in Geolang und der Schweiz konnte er dieses Jahr bereits Podestplätze erzielen, beim Ironman Frankfurt belegte er Rang fünf vor Tyler Butterfield, der nach einem mäßigen Rennen den siebten Platz belegte. Aber auch der dreimalige Hawaii-Sieger Craig Alexander ist nicht zu unterschätzen, auch wenn er mit 45 Jahren bereits relativ alt ist.

Bei den Frauen startet mit Melissa Hauschild, der Ironman 70.3 Weltmeisterin von 2016 und der aktuellen Europameisterin ein weiterer Hochkaräter ins Rennen. Aber auch Sportlerinnen wie die Schweizerin Caroline Steffen, die im Mai beim Ironman 70.3 in Vietnam den dritten Platz belegte, und dem dortigen Champion Radka Kahlenfeld werden Siegchancen eingeräumt, genauso wie der Amerikanerin Lauren Brandon, die dieses Jahr beim Ironman 70.3 in Campeche bereits den dritten Platz belegte und häufig als schnellste Schwimmerin das Wasser verlässt.

Bei dem Rennen in Cebu werden bei den Altersklasse-Athleten insgesamt 50 Startplätze für Ironman-70.3-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Nizza vergeben.

TIM DONS NACHFOLGER IN BOULDER GESUCHT

Bereits einen Tag, bevor in Cebu die Asia Pacific Championships ausgetragen werden, sind rund 60 Profi-Athleten beim Ironman 70.3 Boulder im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado gemeldet. Zu den bekanntesten Sportlern zählen hier der Mitteldistanz-Spezialist Sam Appelton, der erst in der vergangenen Woche den Ironman 70.3 Santa Rosa für sich entscheiden konnte sowie der zweimalige Sieger des Ironman Südafrika und Hawaii-Zweitplatzierte von 2014, Ben Hoffman. Im Vorjahr holte sich der Brite Tim Don dort den Sieg. Der Amerikaner Matt Chrabot, der in diesem Jahr bereits die Ironman 70.3-Rennen in Edinburgh und Raleight mit dem zweiten Platz beenden konnte, wird ebenso an den Start gehen, wie auch der diesjährig Viertplatzierte des Ironman 70.3 Geelong, Jake Montgomery. Mit Paul Ambrose tritt in Boulder ein weiterer Athlet an, der bereits mit drei Ironman-Siegen auf sich aufmerksam machen konnte.

Die Kanadierinnen Alicia Kaye und Paula Findlay zählen in Boulder zu den bekanntesten Namen bei den Damen, genauso wie Elli Salthouse und Jeanni Seymour. Kaye belegte in diesem Jahr beim Ironman 70.3 den ersten Platz, während Findlay den Ironman 70.3 St. George vor Jeanni Seymour für sich entscheiden konnte.

Quelle

Print Friendly, PDF & Email