Krebskranker Überseefischer von philippinischer Polizei zu Tode geprügelt

Barbosa Police Community Precinct

In dieser Wache starb der krebskranke Allan Rafael.

Manila, Philippinen – Ein ehemaliger philippinischer Überseefischer starb unter Polizeigewahrsam in Quiapo, Manila, nachdem er von Polizeibeamten zusammengeschlagen worden war.

Nach einem Facebook-Post vom Dienstag, 7. August 2018 seines Bruders Aarun, wurde Allan Rafael an einem Polizeikontrollpunkt in Quiapo, verhaftet.

Aarun behauptete, dass die Polizisten Allans Uhr gestohlen hätten und ihn zwangen Bargeld von der Bank abzuheben, bevor sie ihn am 2. August 2018 in zum Polizeiwache von Barbosa brachten.

Rafael, der Berichten zufolge an Krebs erkrankt war, wurde von der Polizei gezwungen, zuzugeben, dass er an illegalen Drogen beteiligt sei, da er so dünn aussah.

„Als wir ihn letzten Sonntag in der Polizeiwache besuchten, war er noch in Ordnung, aber er sagte, er sei von der Polizei in die Brust geschlagen und verletzt worden, obwohl er sich gerade einer Krebsoperation unterzogen hatte, er sollte so gezwungen werden zuzugeben an illegalen Drogen beteiligt zu sein“, sagte Aarun.

„Aber gestern waren wir schockiert, als sie sagten, mein Bruder sei tot“, sagte er und bezog sich auf den Tod seines Bruders am 6. August 2018.

Rafaels Bruder behauptete, die Polizei versuche, den Mord zu vertuschen, weil sein Bruder krank war. Er fügte hinzu, dass der Körper ohne Einverständnis eines Familienmitglieds einbalsamiert wurde, um einen Autopsiebericht zu verhindern, der die wahre Todesursache enthüllen könnte.

Der Manila Police District (MPD) wies jedoch die Behauptung zurück und sagte, dass man das Problem untersuchen werde.

„Wir möchten klarstellen, dass der Gefangene weder gefoltert noch unmenschlich behandelt wurde“, sagte die MPD in einer Erklärung des Polizeichefs Supt. Guillermo Eleazar, Direktor des Polizeiamtes der Hauptstadtregion (NCRPO), am Donnerstag, 9. August 2018.

Laut der Polizei, zeigen die Befunde des Gerichtsmediziners, dass die Todesursache Kreislaufversagen war. Zudem behauptet die Polizei bei einem angeblichen Komplizen 2 Beutel Shabu gefunden zu haben, jedoch nicht bei dem Opfer.

Redaktion

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