Schwacher Peso – Ausländische Investitionen im Mai um 142,9 Prozent gestiegen

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Manila, Philippinen – Dank des schwachen Peso stiegen die Nettozuflüsse von ausländischen Direktinvestitionen (FDI) im Mai 2018 um 142,9 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar, von 677 Millionen US-Dollar im Jahr 2017, einen Monat zuvor betrugen die Investitionen 1,03 Milliarden US-Dollar.

Von Januar bis Mai stiegen die Nettozuflüsse von ausländischen Direktinvestitionen um 49 Prozent auf 4,8 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 3,3 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Dabei machten Neuinvestitionen lediglich 20 Prozent aus, „rund 80% der Nettomittelzuflüsse von ausländischen Direktinvestitionen entfielen auf Investitionen von Gebietsfremden in Schuldverschreibungen lokaler Tochtergesellschaften (Intercompany-Kredite), die von 564 Millionen US-Dollar im Jahr 2017 um 135,7 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar zunahmen“, berichtet die philippinische Nationalbank (BSP).

FDI`s sind Anlagen, bei der ausländische Unternehmen oder Privatpersonen auf den Philippinen Geschäftsbetriebe errichten oder Geschäftsvermögen erwerben.

Die Zentralbank meldete auch, dass die Netto-Eigenkapitalinvestitionen seit Jahresbeginn um 469,1 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Die Bruttokapitalplatzierungen stiegen auf 1,5 Milliarden US-Dollar, während sich die Abhebungen auf 139 Millionen US-Dollar beliefen.

Die platzierten Eigenmittel stammten im Berichtszeitraum hauptsächlich aus Singapur, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, den USA und Japan.

Diese wurden hauptsächlich für die Bereiche Produktion, Immobilien, Stromversorgung, Gas, Dampf und Klimatisierung, Finanz- und Versicherungswesen sowie für professionelle, wissenschaftliche und technische Aktivitäten bereitgestellt.

Die BSP prognostiziert für das Gesamtjahr einen FDI-Wert von 9,2 Milliarden US-Dollar.

Redaktion

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